Band 
Dritter Theil.
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XXIX. Leben,

Als Ge. Hoheit der Dauphin sich vorsetzten , einerichtige Kenntniß von allen Theilen des Königreichs zu er-langen , und daher von jedem Aufseher die Nachrichten ver-langte ; so waren die von Tarn, allwo Herr Foucaultdamals war, schon solchergestalt ganz fertig/und kosteten derUngeduld des Prinzen nichts mehr, als die Zeit, so zu dc.ren Abschrift nöthig war.

In diesen Provinzen war er zu gleicher Zeit des Köni-ges Diener und Tribun des Volks, und diese, so gardenWorten nach, mit einander schwer zu verbindende Titel, un-terstützten bey ihm einer den andern. Er war so glücklichals geschickt, in allem fortzukommen, was eigentlich zumDienste des Prinzen gereichte, und hatte daher das Rechterlangt, ihm mit eben so gutem Erfolge die Nothdurft derunter ihm stehenden Städte und Einwohner vorzutragen:die Gnadenbezeugungen aber, so er sich bemühete, ihnen zurechter Zeit zu verschaffen, erleichterten zuweilen alle Bitter-keit der öffentlichen Abgaben.

Oftmals zählte er zu den wahrhaften Bedürftniffender Städte, gewisse kleine Verzierungen, oder auch nur blo-ße Bequemlichkeiten; Gegenstände, die nur in den Augenderer nichtswürdig zu seyn pstegen , welche nicht erleuchtetgenug sind, um zu wissen: von was für Kleinigkeiten zu-weilen , die Uebe und Hochachtung des großen Hausensabhängt.

Außer der Anlage also verschiedener Hospitäler, Pflanz-schulen, und anderer Häusern zum eingezogenen Leben, oderzum Unterrichte, und ohne noch der Brücken, Thore, Hä-fen, Canäle und Landstraßen zu gedenken , die er ausbes-sern oder neu anlegen lassen; so sind die Städte Montaneban, Tahors, parr, Portiers und Tam, ihm öffent-liche Märkte schuldig, die mehrenkheils mit Bildseulen oderSpringbrunnen gezieret sind, Thore nach Art der Triumph-bögen ausgeführet, ja selbst Oertcr, die bloß zu den Spie-len des Volks bestimmet sind.

Aus