Band 
Dritter Theil.
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des Herrn Foucaults. 52z

sie allezeit zu verwalten, würde man ihn nicht sowohl fürdas Haupt einer, auf Befehl des Königes versammletenGesellschaft, die aus ganz verschiedenen Personen be-steht , als für den Vater einer freundschaftsvollen ob-gleich zahlreichen Familie angesehen haben, deren Ga-ben er zu ermuntern, Zu vereinbaren und zu erhebenwußte.

Diese Eigenschaften , weswegen die Provinzen ihnbedauerten, und die Akademie ihn erhob, fandenauch bey dem höchsten Rechrsgerichte ihre Bewunderer,und zogen endlich die Augen einer Prinzessinn auf ihn,deren persönliche Verdienste, den Glanz des Zeptersund der Kronen erheben, die sie zu ihren Seiten sieht.Ihro Höh. die Dauphine wünschten den Herrn Fou-cault zum Haupte ihres Raths zu haben, und diese Be-schäfftigung ist in den 8- bis 9. letzten Jahren seines Ge-bens , die ernsthafteste und angenehmste von seinen Ver-richtungen gewesen.

Sein fast auf 80. Jahre angewachsenes Alter, undseine Arbeiten, die auch einer viel großem Zahl vonJahren hätten Ehre machen können, verursachten seitlanger Zeit eine Unruhe wegen seiner Gesundheit: wel-che zu Anfange des letzten Ocrobers überaus zunahm,als er von einem Hartnäckigkeit Husten und noch mehrdurch die unordentlichen Anfälle eines schleichenden Fie-bers , so abgemattet ward, daß er das Bette hütenmußte. Der Husten siel ihm auf die Brust ; es ent-stand ein Geschwür in der Lunge: und alle Kunst derAerzte konnte sein Leben nicht länger, als bis zum 7. Fe-bruar erhalten, an welchem er verstarb; nachdem erin seiner ganzen Krankheit, die vier volle Monate gewäh-ret, alle Gottesfurcht, Geduld und den gesetzten Muth einesWeltweisen und Christen hatte blicken lassen.

Die