A22 xxix. Leben,
gelehrten Mitglieder, verglich sogleich diese Entdeckung mitderjenigen, welche Cicero, als CZuäftor in Gicilienchchvor den Thoren von Gyracusa gemacht zu haben rühmet;allwo er des Archimedes Grab, mit Gesträuchen bewach,sen, und von allen Sprakusanern unerkannt, gefunden.
In Handschriften war Herr Foucault eben so auf.merksam und glücklich. Er war es , der in der AbkeyNloisstrc, daö berühmte Werk Oe mortibus kerlecuto-rnm , so man dem Lacranz zuschreibt, und das man nuraus einer Anführung des heil. Hieronymus kennet, ent-deckte. Er hat uns auch die Ursprünge von der französi-schen Sprache erhalten, welche zu Ende von des Menageetymologischem Wörterbuche gedruckt sind. Wir werdenuns auch nicht unternehmen, dergleichen Begebenheiten zuerschöpfen, die seinen Namen in der gelehrten Welt ebenso schätzbar machten, als in Verwaltung der öffentlichenGeschäffte.
Seine Ernennung zu einem Ehremnitgliede dieserAkademie, selbst in der Zeit, da er am meisten mit derSorgfalt für die Provinzen beschäftiget war, begreift die-ses alles in sich, oder vertritt dessen Statt.
Er brachte uns aber noch viel mehr zu, als sein Ruhmuns versprochen hatte. Man konnte fürchten, was manfast allezeit fürchtet, wenn man sich mit Gelehrten von ge-wissem Stande einläßt, daß ihr Umgang trocken oder pra-lerisch, zuweilen auch wohl beydes zugleich seyn werde. Wiraber fanden im Gegentheile, in seinem Umgänge mit denMusen, eine Fertigkeit und Geschicklichkeit, die deren Werthnoch schätzbarer machte, indemj er einem jeden unter unsgewachsen und gleich war. Der Witz zog das Herz ansich; und so ward das akademische Mitglied mit dem Freun-de, auf eine angenehme Weise vermenget.
In den Verrichtungen eines Präsidenten, welcheer so oft mit einem Mitbruder getheilet hat, der würdig ist
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