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xxxi. Leben,
Zu Anfange des l6z6. Jahres kamen sie nach Pariszurück, und siengen ihre gewöhnlichen Uebungen wieder an.Die Frau Dacier leistete Terenzens Lustspielen eben dieBeyhülfe,die Aristophans und desplamus Stücke von ihr.erhalten hatten; und Herr Dacier, welcher bereits fünfTheile von seiner Ueberscßung und Auslegung über den Ho-raz herausgegeben, fuhr mit fünf andern fort, die dasganze Werk vollendeten.
Die Arbeiten so von beyden Theilen auf diese folgten,sind in so großer Zahl, und kamen so schnell auf einander,daß wir sie nur anzeigen und nicht befürchten wollen, manwerde uns ein Verbrechen daraus machen. Es geht mitden Werken der Gelehrten von einem gewissen Range, wiemit den Thaten großer Feldherrn. Bey mittelmäßigenoder dunkeln Gegenständen muß man ja nichts auslasten,sondern vielmehr durch die Richtigkeit der Erzählung eini-germaßen das Verdienst der Thaten ersetzen; bey den an-dern hergegen ist es fast genug, wenn man nur den Heers-zug und das Lagerfeld beschreibt. Sobald große Thaten ange-kündiget sind, so reden sie selbst, und sind ihre eigenen Lob-redner ; und diejenige welche deren Werth durch ausgekün-stelte Lobsprüche zu erheben vermeynen, setzen sie allezeit un-ter ihren ersten Ruhm hinunter.
Bisher haben wir gesehen, wie der Herr und dieFrau Dacier in der Wahl der vorgenommenen Materienihrem besondern Geschmacke gefolget sind; es fehlete zur Sel-tenheit ihrer Vereinigung nur noch, daß sie auch gemeinschaft-lich an einem Werke arbeiten möchten, davon sie die Ehremiteinander theilen könnten. Der Herr Oberpräsident vonHarlep; welcher sie zärtlich liebte, ermähnte sie dazu, undboth ihnen selbst die erste Gelegenheit dazu, durch eine fran-zösische Ueberseßung der moralischen Betrachtungen des Kai-sers Marcus Aurelius Amoninus dar. Sie waren vondieser Aufmerksamkeit empfindlich gerührt, und da sie seinemVerlangen auf eine eben so schmäuchelhafte Art nachkommen
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