Band 
Fünfter Theil.
JPEG-Download
 

über des Euripides Andromacha. zi

Diese Worte des Menelaus sind eine Antwort aufdasjenige, was Andromacha ihm gesaget hatte: Siehstdu die Gottheit für ein Hirngespinst an? Glaubst»daß die Görcer nicht eine strenge Gerechtigkeitüben? Wobey man anmerken muß, daß der Scholiasto'/o-s^v gelesen hatte, wie es in der Handschrift steht,und daß er es durch erkläret. Man be-

greift nicht, wie des Euripides letzter Ausleger hat sa.gen können: das Wort machte gar keinen Ver-

stand.

Der 476 Vers:

fgbrosaue intcr äuos hymnorum srtiücc»

I^iteiri Nnkne lolent excitsre.

Die rvivsen sind gewohnt unter rrveenen Arbeitern,die Göuergesänge verfertigen, Eifersucht;u er-wecken.

Grotius hak anstatt gesetzet, welches

man mit i-exT'own/ nicht richtig construiren kann; undum das Versmaaß durch Hinzufügung einer Sylbe, andie Stelle der abgekürzten, wieder vollzufüllen, so liest er:

Ikü-ro»!»»

Düporrus liest:

In der Handschrift aber steht:

Irxi'or'öt»'

Dieser Ausdruck ist regelmäßig, und damit dasVersmaaß, richtig sey, so könnre man mit dem Düpor-rus , das , o-vrs^'/otT'crtr verändern. Es ist ein

geringer Unterschied unter der gewöhnlichen Lesart der ge-druckten Exemplare, und derjenigen, die Herr Hardionhier vorschlägt.

D 2 1e«.