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vlazarirrs nennet ihn in seiner Rede an den <ton-stanrin, Ruricius. iVäerar guielem, sagt er, KVR.I-OV8 experienlcklririus belli, et Ivrannicorum clucnni
columen. Dieser Ruricius schloß sich in Verona ein,und Constantin belagerte ihn darinnen. Er that ei-nen Ausfall und ward mit Verlust zurück getrieben.Als er sich endlich heimlich aus der Stadt geschlichen,und alles was er noch außerhalb von Mannschaft hatteversammlet, kam er zurück, in Hoffnung die Stadt zuentsetzen. Bey der ersten Nachricht aber, die Lonftan-tin hiervon bekam, gierig er ihm entgegen, griff ihnan, schlug ihn, und in dieser Schlacht kam dieser Feld-herr umS Leben.
Diese Sache wird vom Eustbius und AureliusVictor, wie auch von dem bereits angeführten ^azariuserzahlec; allein von allen drencn Schriftstellern, ist P7a-zarius der emsige, welcher den Feldherrn nennet, undzwar nennet er ihn Ruricius. Ein anderer ungenann-ter Lobredner indessen, handelt von eben dieser Begeben-heit, indem er in einer ähnliche» Rede an den Conftan-rm saget, Verona sey von einem ansehnlichen Kriegs-Heere vertheidiget worden; dieses Heer hätte sehr mukhigeKriegb Häupter gehabt, und den unerschrockensten, oderwenn man lieber so will, denjenigen Feldherren, beses-sen, der am steifsten auf dem Vorsätze beharret wäre,sich zu vertheidigen. Er nennet denselben Pompeja-nus, und indem er das Schicksal der Stadt Veronabeklaget, so sagt er: daß, nachdem sie eine Psianzstadkdes großen Pompeji gewesen, sie das Unglück betreffenmüssen, durch die Hartnäckigkeit des Feldherrn pom-pejanus zu Grunde gerichtet zu werden: Verona muxiinoliockiuin exercitu tenebatur, acerrimis OuLibu«, ^erti-nacilluno krackeicko; lcilicet ur guam Lolomam Lnejuskom^ejus aliguanäo sieckuxerat, everteret.
F 2 Herr