n4 xn. Beschreib, eines gelobten Schildes.
schichte so berühmt ist, und von welcher man eine so großeMenge Denkmäler im Delphinate findet. Man be-merkte, daß ihr Tempel gerade in demselben Canton ge-standen habe, wo dieser Fund geschehen ist; und daß,nach der alten Sage des Landes, die Gegend des Ue-berganIes, (äu lossage) ihren Namen von HannibalsUebergange mit seinem Heere behalten, als er dasselbenach Italien geführet hat. Man sehte noch hinzu, daßwenn die Griechen und Römer gewohnt gewesen, denGöttern gelobte Schilde zu weihen, um von ihnen Glückzu erbitten, oder dafür zu danken, dieser Gebrauch beyden Rarthaginensern nicht minder Statt gehabt hat:wie man bereits aus Afdrudals, Hannibals Bruders,Beyspiele gesehen hak, unter dessen Beute man jenen silber-nen Schild gefunden; welcher hundert und acht und drey-ßig Pfund gewogen, und in das Capital gehenket worden.
Man merkete ferner an, daß wenn der Leue einesvon den Kennzeichen der Stadt Karthago ist, er gansbesonders Hanmbals eigenes Thier geworden, dem mandessen Zunamen gegeben; und daß Amrlkar der Vatergewohnt gewesen von seinen Kindern zu sagen, sie wärenLeuen, die er ernährete, daß sie Rom und dessen Bunds-genossen verheeren sollten.
Endlich schien es etwas sehr sonderbares zu seyn, daßzwey Denkmäler dieser Art, die heute zu Tage so gar-selten find, daß man außer diesen zweyen auch gar keinearidem kennet; zwey Denkmäler, deren eines in Afrika,das andere in Spanien, eines für den fürchterlichstenunter allen Fxarrhaginensern, das andere für den Ueber-windcr von Rarchago, gemacht worden, sich in einemgallischen so weit entfernten Canton gleichsam versammlet,nach zwey tausend Jahren wieder gefunden worden, undin ein Cabinet gekommen sind, welches unter allen amwürdigsten ist, sie zu besitzen, und am geschicktesten,sie aufzubewahren.
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