über eknemalthesische Aufschrift. izr
hie Griechen ihm den Zunamen gegeben
hatten. Uebrigens vertilgten auch die Zunamen, siemochten noch so ehrenvoll und gegründet seyn als sie woll-ten, den wahren Namen nicht: und eS ist auch die Artder Hochachtung oder Erkenntlichkeit nicht, daß sie ihrenGegenstand unbekannt bleiben lasten. Es gab nur einigeFälle, wo das Volk aus übergroßer Zärtlichkeit, seinenBeherrschern eine Art von Gottesdienst zu leisten schei-nen wollte; und sie daher unter dem Bilde, den Na-men und Zeichen der Götter selbst, vorstellete. DieserFall aber findet hier keine Stakt, allwo von einer blo-ßen Sache, von einer Aufschrift die Rede ist, in wel-cher dieser OKMV 8 IV 8 gcw nicht als ein Ge-
genstand der Andacht; sondern vielmehr als derjenigevorgestellet wird, welcher dem Herkules, mit dem Zu-namen eine Verehrung erweist, oder sei-
nen Dank abstattet.
Alle diese Schwierigkeiten aber verschwunden bey demersten Vorschlage den jemand that, weiter zu lesen undzu untersuchen, ob nicht die neue Schwierigkeit, die manbey dem Verstände der zweyten Zeile anträfe, einen Ein-fluß auf die erste hätte, und vieleicht in beyden nur ausder Versetzung der Buchstaben, oder aus der Verwechse-lung und Unordnung einiger Worte veranlastet würde?Und sogleich las ein jeder, mit ei'nhalligen Stimmen, undfast zu gleicher Zeit, folgende Aufschrift:
LionrLIOL Käl LL?Ll1I0X Ol Lä-rxilIOXOL HklOI »rxxxi'lr^x-rri.
VIONV8IV8 81- 85Kä?lO 8Lkä?IO-NI8 kit.il 1VK1I Iikkcvi.1 Ovci.
Man leistet den Gelehrten nicht allezeit einen so gerin-gen Dienst, als man sich wohl einbildet; wenn man ihnendergleichen schwierige Kleinigkeiten aus solche Weise vor
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