Band 
Fünfter Theil.
JPEG-Download
 

rZ2

xv. Fourmont,

Augen legt (*), die auch wohl die besten Köpfe abschre- 'cken, sie verführen, und was noch ärger ist, sie zuweilenanreizen können, auf solche seichte Gründe, die Gebäudeeiner unermeßlichen Gelehrsamkeit aufzuführen. ^

Dem sey wie ihm wolle, nachdem man diese Auf-schrift so gelesen, da sie denn gar keinen dunkeln oder /zweydeutigen Verstand mehr hatte: so begnügete mansich mit der Anmerkung, daß es nichts erstaunliches sey, !

wenn Herkules, der vornehmste Gott zu Tyrus, auch .

daselbst vorzugsweise den Zunamen DVX ^

?l<lXd?8, gesühret. Daß es aber wundersam wäre,daß kein einziger Geschichtschreiber davon geredet hat, unddaß dieses das erste von den Denkmälern dieses Helden, jdieses Halbgottes wäre, welches man mit einem derglei- ,chen Beynamen entdecket hätte; dahingegen Thucydides, yin des 6 Buches z Abschnitte uns berichtet: daß Apolloauf der Insel t7!axus einen Altar und Götzendienst unter ^dem besondern Titel säkXlglUblX gehabt. Wir sehen tz

aus Golzens Liciiia, in der IV Tabelle, daß die alten I,

Einwohner von Taormina, die ursprünglich von ITlaxus 8waren, aus deren Trümmern ihre Stadt entstanden war, ^ ojauf ihre Münzen, auf der einen Seite Apollons Kopfmit diesem einzigen Worte, nach ihrer Aus-sprache , und auf die andere ihren Namen, '

um eine Leyer herum gesctzet haben; und daß manin den Aufschriften der damaligen Zeit

findet, wie man davon Spons Reise in Griechenlandnachlesen kann-

Ueber §

(*) Man sehe die ausfübrl. Schriften der Akademie, I. Band,und den I- und III. Band der Geschichte.