über eine malchestsche Aufschrift. izz
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XVI.
Ueber eine in Champagne entdeckte la»
teinifche Aufschrift.
le^^rankreich ist voller alten Denkmäler, und man ent-decket deren täglich neue, die man vernachläßigethatte, oder noch nicht gewahr worden war. Der-gleichen nun ist auch die Aufschrift, davon Herr Moreauvon Mamour der Akademie eine gezeichnete Abbildungmitgetheilet hat, die er nach dem Urbilde verertiget.
Ueber dem Dorfe Fomaines hinaus, zwo Meilenvon Ioinville wenn man die Marne hinaufgeht, undvier Meilen von Sr. Dizier, wenn man den Fluß hin-unter geht, sieht man einen großen Bleyrecht aufgerich-teten Stein, als eine Art von Spihseule, ungefähr 24Schuhe hoch, unten 8 bis 9 Schuhe breit, und welchernach oben zu immer abnimmt, bis er nur drittehalb FußBreite behält. Er ist übrigens auf der Erde 2 Schuh undoben einen Schuh dick.
Dieser Stein scheint roh und niemals gehauen ge-worden zu seyn. Er ist ganz aus einem Stücke, undhat nur oben einen Mangel; indem ein Stück von vierSchuh lang herunter gefallen ist- Auf der Mitte derHöhe dieses Steines, liest man diese Worte, welche wohlgehauen sind, ungeachtet der Grund nicht gar zu eben ist:
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Tausend Leute redeten von diesem erstaunlichen Stei-ne, niemand aber dachte daran, daß eine Schrift daraufwäre. Als nun Herr Moreau von Maurour, mit denPfarrern von Fomaines und Ionwilles hingegangenwar; ihn zu sehen, so untersuchte er ihn genauer. Er
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