iz8 xxi. Sch öpflins Anmerkungen
kömmt? Was soll man noch von diesen Bestimmungs-wörtern denken, nc, iA-cur, «mein, s)oli iiTL, jam,gnipps, verci, it«, N«gne, welche alle Ausdrücke desFragmentes mit einander verbinden, überhaupt aber nurzur Verwirrung und Einschläfrung der Erzählung dienen?Hier merket man die mirsm jn n«rr«näc> jucunciiwteinnicht, welche Guimilian am Livius bewundert; manwird auch in allem, was wir von diesem vortrefflichen Ge-schichtschreiber besitzen, njchrö dergleichen finden.
Außer erwähntem Character, und der Schreibart desLivius indessen, ist auch dieses noch ganz entscheidend:daß» das Fragment nur ein Auszug, und eine buchstäb-liche Übersetzung von des polybius Vorbereitung ist.Man weis, daß der lateinische Geschichtschreiber vielesaus dem griechischen Geschichtschreiber genommen hat:aber auch selbst in denen Stellen die Livius nur über-setzt zu haben scheint, bleibt er allezeit ein Original, wieman gleich einsehen wird, wenn man die Stellen mit ein-ander vergleicht, wo polybius (im z. B.) von der Ge-sandtschaft der Römer, nach der Eroberung von Sagunt,von der Art wie Hannibal seine Elephanten über dieRhone setzen lasten, und von den Reden handelt, die eran seine Soldaten gehalten, als er auf den Spitzen derAlpen war, und des Livius 21. B- dagegen hält, wo eraller dieser Sachen erwähnet.
Herr Schöpflin, welchem Herr von Boze alle dievsm Herrn Abte Souchay gesammleten akademische An-merkungen mittheilete, und überzeuget war, daß erwähn-tes Fragment kein solches Merkmaal des Unterschubes ansich trage, berief sich auf das neue darauf: daß Rlockiusdasselbe vor hundert Jahren (*), in der Abtey zu Sal-manweyler mit eigener Hand abgeschrieben; daß die
Biblio-
(*) 8clik>l>n,8 in seinen Note« über den Vollem« paccrculu«,nrnnet den Alockins im L B. 84 C. acittlllimi in§enü juvenem.