über voriges Fragment vom Livius. i6z
gewissermaßen gezwungen, das Wort ckiZnitgz zweymal zubrauchen: weil es überaus schwer war, dasselbe durch eingleichbedeutendes und eben so nachdrückliches Wort zu er-sehen. Außerdem aber so verschönert auch die Atithesis soer hinzusetzet, seine Erzählung um ein merkliches: nec 5 a-tls e ko^uii Komani: maxime vcro e
kojiuli Homani.
Die Bestimmungswörter, guiclem, gutem. iZimr,poststccc, jam, gnipps, vero, itague, die, wie MSN saget,in dem Fragmente bloß zur Verwirrung dienen, und dieErzählung matt machen, findet man in eben derselbenMenge, und auf eben die Art gebraucht, in dem ganzenübrigen Werke; welches, anstatt den Werth des Fragmen-tes zu verringern, vielmehr anzeiget, daß es unverfälschtund glaubwürdig sey. DaS Bestimmungswort guickem,z. E. ist dem Livius sehr gewöhnlich. Man darf nur zweyBeyspiele aus des 27 Buches 2 und 4z Cap. anführen: kcklucius inAen^ ex prrcterito, Lr Lon-
lul guaulis maximis poterat itincribns Nr. In
der Stelle des Fragmentes, allwo er saget, Llasts guickemcirca kelorrnn LA'c. steht dieses Bindewort dem autementgegengeseht; welches selbst Cicero für eine Art vonZierlichkeit angesehen hat, indem er sich derselben in demVI Briefe des VII Buches an den Atticus, in denOstrci»,im 1 B. ii Cap. und in des Brutus 29 und zo Cap. be-dienet. Im X Cap. des 2 Buches cls OKcüs, sagt er:scknrirantur conrmunirer illi onrnia, gusc inaAnn
snimaävertunt, leziaratiin Ee»r in stnAulis, Im
ri Cap. vom Alter heißt es: Ht corpora exsrci-
larione 6c clekattAations inAravescunt, snimi le
exercenäo levantur. Welches eine vollkommene Gleich-heit mit dem Ausdrucke im Fragmente hat: Llaste F-t/-t/em circa kelorunr statione postta, terrestribu; antcmco^üs.
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kost-