i64 xxi. Schöpflins Anmerkungen
schreibet hinzugefüget werden können; da auch die Hand-schrift dieses Fragmentes sehr fehlerhaft gewesen, welchesaus des Rlockius Abschrift erhellet: der ganz sorgfältig,auch sogar die Fehler des Originales angemerket hat, so ineinem barbarischen Jahrhunderte geschrieben worden, wiedie meisten Schriftsteller; welches alles denn gemeiniglichdie Kunstrichter in Verwirrung sehet. Das Uebrige desFragmentes aber, zeiget zur Gnüge, daß sein Verfasserviel zu geschickt gewesen, als daß er einen so groben undplumpen Fehler hätte begehen sollen.
Die Wiederholung des Wortes diZnitaz innerhalb fünfZeilen, ist eines von den letztern Einwürfen, die man wi-der erwähntes Stück gemacht hat. Herr Schöpflmantwortet darauf so: die vortrefflichsten Muster des Alter-thums geben zu erkennen, daß die Schriftsteller der da-maligen Zeit, in diesem Stücke lange nicht so gewissenhaftgewesen, als wir anjeht sind. Livius wiederholet in deS-IV B. 7 C- das Wort injnria in wenigen Zeilen dreymal.I^eAati ab ?trciea ssoin.nn veneiuiit, ita de gueren-
tes, ut, li demeretur ca, in fordere atgus amicitia inaissu-ros ressituto a^ro apparcret. /ss 8en^rn relponfuni esssiidiciuin kopuli ressindi ab 8eiu>tu non Posse, prretcr-gnani guod nnllo nee exemplo ncc siue 6eret, concor-disr etiain ordinnin carssa. 8i ^ärdeate5 ssia teinpora ex-Ipeäkare velint, arbitriuingne 8enatui levsodre /»/ttT'r'-x luarperinittant, iore, ut poilinodnin ^sudeant ss irre mcide-ratos: ssiantgne I'ati ibuL regne rurre knisse, nc gua r-r/n-
in eos orirewr, ac ne orta diutnrna esset. Die Wie-derholung der Worte terra marigue, steht int 26 B. 4Z,44 C- in einem so engen Raume, als das dignttÄü in derstreitigen Handschrift immermehr stehen kann. (H- Cur-kius fängt in seinem ersten Capitel, drey Absätze mildemWorte cseteruin an: und LivlUS braucht es zwcymal,nämlich in des io Buck)S i? und ig Capitel fast nach ein-ander. Noch mehr: der Verfasser des Fragmentes war
gewisser-