Band 
Fünfter Theil.
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von den olympischen Stadien. rZl

seines Stillschweigens von dieser Sache nun, so glaubtHerr Abt Bamcr dennoch, man könne leicht glauben,wenn man die Beschreibung, welche pausanias von die-sem Skadio macht, mit denen Abbildungen zusammen halt,die panvini von den römischen Lircis und dem Hippo-dromus zu Constantmopel verfertigen lassen, davon zuseiner Zeit noch ein Stück vorhanden gewesen, daß sie allemit einander nach dem Risse und Muster dieses einen ge-macht gewesen. Ob also gleich die Zierrathe, Bildsäulen,Altäre, und die andern Denkmäler, welche man in dieverschiedenen Lircos oder Hippodromen gestellet, von de-nen im olympischen Stadio unterschieden gewesen seyn mö-gen , nachdem es nämlich der Geschmack und die Freyge-bigkeit dcrerjenigen mit sich gebracht hat, die sie hattenerbauen, oder auch in folgenden Zeiten wieder zurechtemachen lassen; so scheint es doch, daß das Wesentliche beyallen einerley gewesen.

Sie hakten alle eine gewisse Lange, die auf beyden Seitenmit einer halben Rundung endigte. Sie stellten entwe-der die ganze Welt, oder irgend einen Theil des Erdbo-dens, oder die See, vor, und machten eine Art vonEnkel aus, daraus die Lateiner das Wort Orcus gemacht.So hat. nach dem Zeugnisse der Alten, der zu Constan-tinopel, Europa, der zu Olympia, das mittellän-dische Meer fast in Gestalt eines Schiffes vorgestellet,dessen Vordertheik, nach dem pausäriias, das Modelldesjenigen Ortes gewesen, der vor der Rennbahne gele-gen. Dieser Schriftsteller sagt zwar nichts von der Zahlder Kammern, oder Schuppen, darinnen vor dcmWett-kaufe die Wagen und Pferde stunden; die lateinischenSchriftsteller aber sagen, daß eS deren in dem römischenOrcus zwölfe gegeben, die zwölf Zeichen des Thier-kreises dadurch anzuzeigen, wie man in dem panviniunp Casstodor sehen kann, welchen letztem panvini ab-geschrieben hat.

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