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xxm. Gedoyn,
In den römischen Lircis waren diese Kammern so ein«gerichtet, daß, wenn man die Stricke los ließ , welche dieWagen hielten, sie zu gleicher Zeit abfuhren, ohne daß ei»ner vor dem andern das mindeste voraus hakte, und daraufin einem fortliefen. Nach dem pausanias waren dieseKammern in dem olympischen Stadia unordentlicherangelegt, entweder weil der Boden es nicht anders zuge-lassen, oder weil man durchaus die Figur eines Vorderthci-les vom Schiffe beybehalten wollen; so daß, nachdem mandie Stricke losgelassen, die Wagen alle auf einen gewissenOrt kommen mußten, welchen pausanias den Spornnennet, und wo man, wie der Herr Abt Banier saget,sie so einzurichten bemühet war, daß sie im Laufe in einerGleichheit bleiben mußten. Alsdenn aber sieht man eben nicht,was theils die Stricke genützet, da die Führer ja wohl fä-hig gewesen, ihre Pferde zu halten, noch warum man,nach eben diesem Schriftsteller, die Kammern nach demLoose gezogen. Denn wenn man diese Stelle genau er-wägt, so kann sie nur zweyerlerz Sinn haben.
Man zog das Loos um die Kammern, entweder weileinige vortheilhafter gelegen waren, als die andern, weilihre Figur unordentlich war; oder weil, da sie nicht in ge-nügsamer Anzahl für die so sich angaben, gewesen, man eineArt von Lotterie, von so vielen Numern gemacht', als esWagen gegeben, und nur so viel schwarze Zettel, alsKammern gewesen. Der Herr Abt Banier glaubt, manmüsse den pausanias in diesem letzten Sinne verstehen,indem der Begriff des Vorzuges einiger Kammern vor denandern, keine Statt hat; da ja, sobald die Wagen her-aus gefahren waren, sie sich an einem andern Orte stellenmußten, um daselbst verglichen zu werden, und von dort-aus in die Rennbahne abzulaufen.
Um nun ferner die Aehnlichkekt des römischen O'rciund olympischen Stabil zu verfolgen, muß man sich vor-stellen, wie der Herr Abt.Banier hinzufüget, daß es in
beyden,