r84 XXIII. Gedoyn,
den sind. Die Römer, welche wie gesagt, einen beque-mern Plaß zu ihren Circiö ersehen, sehten, um gleichwohlbeydem Muster zu bleiben, so sie von den Griechen gese-hen, in die ihrigen verschiedene Zierrathe, welche einigeAehnlichkeit mit denen im olympischen Stadio hatten.Man fand darinnen z. E. Altare, Bildsäulen, Pyramiden,u. s. w. Einige waren sogar mit Delphinen, deren Zahlsich zuweilen auf sechse belief, besetzt. Derjenige der indem olympischen Stadio befindlich war, mochte nicht so-wohl des Kunststücks wegen, wie pausanias will, daseyn, nach welchem er sich bis zur Erden bückete, wennder ausgebreitete Adler sich empor hob, um sich den Zu-schauern zu zeigen, als vielmehr irgend eines Geheimnissesder Religion wegen, darüber die Alten uns keine Erklä-rung gelassen haben. Der Herr Abt Banker muthmaßet,daß da das Stadium und der Circus, die Welt vorgestel-let, der sich bis zur Erden beugende Delphin, die See,und der sich in die Höhe hebende Adler, den Himmel be-deutet habe: denn es dünkt ihm schwer zu glauben, daß allebeyde nur deswegen da gewesen, damit sie die Losung zu Los-laffung der Stricke in den Kammern, auf eine etwas er-staunliche Art geben sollen. Die Römer gaben auch einZeichen zu Loslassung dieser Stricke, allein man hat unsnicht berichtet, worinnen solches bestanden.
Anstatt des ausgebreiteten Adlers, der in Olympiaan dem Orte vor der Rennbahne war, hakten die Römerin ihrem Circus zween kleine Merkure (klermulos) ge-setzet, weiche ein jeder in einer Hand, das Ende von denenStricken hielt, womit die Logen vermacht waren, und die-selben los und fallen ließen, so bald das Zeichen gegebenward. I» oliiis Lirei, sagt panvini, ersrtt carcerezcsiicellis claulre, quibus biAX 6c qusciciAL certsukes emi»lebontur, uuts gua8 utraque carcerum parts, chic» parv»Xicccurii limuIrierL luere, lauem live cgtenulam msni-bus sute cgrcsrcs tenentes, quibus cqui öc guadriAL aper-
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