214 xxv.Mautoiir, sonderbare Denkmäler
Seine Gemahlinn, Maria Chambellan, war derPrinzeßinn Claudia von Frankreich, der ältesten TochterLudwigs des XII. Hofmeisterinn, bis an die Vermäh-lung dieser Prinzeßinn mit Lranciscus dem I- DieseEhre aber ward ihr erst nach dem Tode des Kanzlers ihresGemahls, zu Theile.
Sie war eine Tochter Heinrich Chambellans, Vi-comte-Majors vonDijon, Obersten des Münzwesens undder Finanzen des Herzogthums Burgund und Vorstehersder Rechnungskammer. Dieser hatte eine Alix von Ber-bizy, genannt Berey, mit dem Zunamen, die Schöne,geheirathet.
Oben über dem Grabmaale des Guido von Röche--fort und Marien Chambellan, stand für einen jedeneine große Grabschrist in gallischen Versen, welche aufPergament in vier Spalten geschrieben, und in einen höl-zernen Nähmen gefastet war. Die eine bestand aus hun-dert und zwanzig Versen, die zehn Strophen ausmach-ten, deren jede zwölf Zeilen hatte; und die andere aushundert und sechszehn Versen. Der p. Martenehat sie in seiner Geschichte des Parlamentes zu Dijon,alle beyde nach dein pallioc angeführet: denn sie sindschon seit langer Zeit nicht mehr vorhanden, wobey derHerr von Mautour beobachtet; daß die ausnehmendeLänge dieser Grabschriften, ganz allein fähig gewesen, dieNeugierde der Reisenden zu ersticken. Und es ist wahr, daßdiese Arten von Arbeiten, wenn sie gelesen, ja wenn sieauswendig gelernet und behalten werden sollen, niemalskurz genug seyn können. Gleichwohl hat er es für gut gehal-ten, einige Stellen, und insonderheit den Anfang, darausanzuführen.
Ly gilt Is pleur, le litre L I'kxcellence,ksran-nn, Ig lisute krecellcnce,
I/Uanneur , le Prix, le ksrisit clcs ltumsin»,
l.e