Band 
Fünfter Theil.
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der Abtey zu Cisteaux. 235

zum Erzbischofe von Narbonne erwählet ward. Er waraus Ver Familie derVicomten von Narbonna. Anfangsward er Abt zu Poplet in Taralonien, nachmals zuGrandftlve im Kirchensprengel von Toulouse, und end-lich der siebenzehnte Abt zu Listeaux. Hierauf ward erLegat des päbstl. Stuhles, und erster Ketzerrichter wider dieAlbigenser. Er starb im Gerüche der Heiligkeit im Sep-tember des i22;ten Jahres, zwey Jahre zuvor, ehe der h.Dominicus nach Rom gieng, seine Stiftung vom Pabstegenehm halten zu lassen. Den Bischofssitz zu Narbonnehatte er dreyzehn Jahre besessen. Sein Körper ward nachTisteaux gebracht und daselbst begraben. Man richteteihm ein Mausoläum auf, darinnen er mit seinen bischöfli-chen Kleidern angethan vorgestellet wird, die Bischofsmützeund den Stab bey sich habend: zu seinem Haupte stehnzweene Bischöfe, und zu seinen Füßen zween Aebte. Unkenin eben diesem Mausolao, aber auf einem andern Grabe,sieht man noch einen Abt mit der Mühe auf dem Haupce;vieleicht stellet alles dieses den Arnold in seinen verschiede-nen Würden vor. Man will daß seine Grabschrift, dieeinen hiervon hätte belehren können, im rzzöten Jahre, inwährendem Kriege König Johanns, von den Soldaten ge-raubet sey. Dieser Umstand, davon in des Dom Mar-xens gelehrter Reise nichts steht, hat dem Herrn vonMaurour einiger Untersuchungen werth geschienen, dieden Verlust der Grabschrift ersetzen könnten.

Henriquez von Burgos, Verfasser der Jahrbüchervom Cistercienserorden und die Gammarthaner, sagen,der erste im I. Th. a. d. 476. S- und die andern im IV.Th. ihrer 6a!!ia LlirMana: Arnold sey zu Tisteaux be-graben worden, ohne den Ort des Grabes genau anzuzei-gen. Auf der 480. G. aber sagt Henriquez, und dieSammarchaner a. d. 248. S. daß Robert, Abc zuponcigny, nachmaliger acht und zwanzigster Abt vonTisteaux, und letztlich Cardinal, auf eben der Stelle be-graben