2Z6 XXV. Mautour, sonderbare Denkmäler
graben liege, wo man glaubet, daß Arnold gelegen habe;und hier führen sie eine Grabschrist in lateinischen Versenan, welche man zur Zeit Dom paußins Abtes zu Li-fteaux, auf Pergament geschrieben, inwendig im Grabegefunden. Diese Grabschrist bemerket Roberrs Tod zuParma, im rzozten Jahr, und ist eben dieselbe, dieDom Marcene a. d. 208. S- anführet, der nicht dieSache selbst nachsehen können, sondern nur den Andreasdü Chesne i« seiner Cardinalsgeschichte hat abschreibenmuffen.
Es ist wohl wahr, daß, als der AbtVaußin im 1666.Jahre, die Einfassung des hohen Altares von neuem, undso verfertigen lassen, wie man sie jetzt noch sieht, man ei-nige Grabmäler hat müssen eingehen lassen; allein die Auf-schriften und Grabschriften davon, hat man doch aufgeho-ben , dergleichen des Pabstes Lalixrus des II. des Patri-archen von Amiochien, des Erzbischofes von Cashel,der Bischöfe von pur, Langres und Cbalon ihre sind,deren Gräber auch eingegangen, die Grabschriften aber ab-geschrieben, auf die äußere Wand des Chores gemalet, und,'m Mäten Jahre erneuert worden sind. Man kann nochbemerken, daß die Figur des Prälaten, so. man auf demGrabe sieht, mit der Mütze auf dem Haupte, mit gefalle-nen Händen, und zu dessen Füßen eine kleine Figur einBuch haltend zu sehen ist, wohl den Arnold anzeigenkönnte, um so viel mehr, da nach des Ciacomus Berichte,der Cardinal Robert kein Bischof gewesen, sondern nurCardinalpriesier von dem Titel der heiligen pudemrana.Es würde also nichts hindern zu glauben, daß dieses Denk-maal zu Ehren dieser zween großen Männer aufgeführetworden, die beyde zu Cisteaux begraben liegen, und, un-geachtet zu verschiedener Zeit, in einem Grabe vereinigetworden sind.