Band 
Fünfter Theil.
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2Z8 XXV. Mautour, sonderbare Denkmäler

an König Heinrichen den III. abgeordnet, welcher eine Ver-sammlung der Geistlichkeit und des Adels nach Rouan be-ruften. Hier nun sollte er dem Könige den unglückseligenZustand, darinnen Burgund sich damals befand, und dieUnmöglichkeit vorstellen, die sie fände, die ihr auferlegtenSummen aufzubringen. Seine damalige Rede liegt nochvon seiner eigenen Hand geschrieben, auf der Bibliothek zuListeaux. Zwo Fasten hat er in der Capelle zu Dijongeprediget. Als er Abt war, ließ er sich in der Würdedes ersten eingebohrnen Parlamentsraths von Burgundfür sich und seine Nachfolger bestätigen, davon die Briefeden ii. Jänner 1578 ausgefertiget sind. Er starb den 22.März 1586 zwey Jahre nachdem er die Abtey niedergelegethatte, weil er in sehr hohem Alter war. Seine Abdankungdi^ mit Genehmhaltung des Königes geschah, kam dem Ed-mus de la Crost Mönchen zu Llairvaux zu gute: der seinNachfolger ward, und bey seinen Klosterbesichtigungen inAragonien und Laralonien, zu Barcelona starb, und inder Cistercienser - Kirche der Abtey Popler begraben wordenist; allwo man ihm ein prächtig Grabmaal aufgeführet hat.

Nicolaus Boucherar der II. mit dem Zunamen,der Junge, und Neffe Nicolaus Boucherats des ersten,ward zu pont--sur-Geyne gebohren, und nahm noch zuseines Vatters Lebzeiten das Ordenskleid der Listercienstran. Er ward Doctor der Sorbonne, Abt zu Vaucel-les, in dem Kirchsprengcl von Cambray und zuleht erwähl-ter Abt zu Cisteaux. Er besuchte alle Klöster seines Or-dens, in den Provinzen derFranchecomre undTouraine,in der Schweiz, in Ober-und Niederdeutschland, in denKönigreichen Böhmen, Pohlen, und Hungarn, in Flan-dern und den Niederlanden. Er wohnte den allgemeinenLandesversammlungen des Königreiches, und der Bur-gundischen Stände bey. Er ward oftmals von der Geist-lichkeit an den König Heinrichen den IV. und Ludwigenden XIII. abgeordnet, und starb zu Dijon den 8. May1625 im drey und sechzigsten Jahre. ^