der Abtey zu Cisteaux.
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Das vierzehnte Grabmaal.
Unten am Grabe des sei. Arnolds, und unter einemund demselben Grabe von Kupfer, liegen die LeichnameNiclas Boucherars des ersten dieses Namens, Abtesvon Cisteaux, und Nicolas Boucherars, seines Nef-fen, ebenfalls Abtes zu Cisteaux. Auf dem ersten ist einegroße lateinische Grabschrift zu lesen, die auf eine küpferneTafel gegraben tst, sein Wapen enthält, und in die Mauerangemachet ist ; deren aber Dom Marrene in seiner ge-lehrten Reise nicht gedenkt. Diese Tafel ward den 2. Mapi6oi von Edmc de la Crorx, seinem Nachfolger, an dieStelle der metallenen Bildsäule in Lebensgröße dieses Bou-cherars des ersten gesetzt, welche in währender PlündetWgvon iZ89 mir allem Memlle so in der Kirche gewesen, undmehr als fünf und dreyßig tausend Pfund gewogen, weg-genommen worden war. Von einem Theile dieses Me.talles, ließ der Graf von Tavannes zwo Canonen gießen,die noch anjetzt auf dem Schlosse zu Dijon sind: wie dieAcren ausweisen, die aufBefehl des Marschalls von Biron,davon verfertiget worden, und in den Archiven zu Cisteauxaufbehalten sind.
Aus dieser Grabschrift nun erhellet, daß NicolausBoucherar, der 1 . des Namens, aus Trojes in Cham-pagne gebürtig, ein Mönch in der Abtey zu Reclüse,Docror der Sorbonne, und 1540 General Procurator sei-nes Ordens gewesen. Daß er in dieser Würde der Tri-denrinischen Kirchenverfammlung beygewohnet, allwo ermit großer Herzhaftigkeit und Beredsamkeit, die Vorrechteseines Ordens vertheioiget hat, wie er auch in der Folge zuRom, vor dem Pabste pms dem V. und Gregor demXlU. gethan hat.
Im iz?iten Jahre ward er Abt und General von Ci-steaux. Im r5?8ten Jahre, ward er von der ProvinzBurgund, als einer der beredtesten Männer seiner Zeit
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