264 XXVI. Lancelot,
Und weil St. Vincenz Ferner, als ein Jakobiner,das seinem Orden eigenthümliche Zeichen führet; so hatSt. Vincenz der Märtyrer, den 22. Jänner, da er ei-nerley Namen mit ihm hat, ebenfalls diese Art von Kappe,nur mit einem einzigen Schiche, wie Gt. Maur und St.Bernhard.
Eben das Zeichen, welches die Sterbtage andeutet, näm-lieh eine Linke mit verschiedenen Spitzen oder Haken, ist auchzum Tage der unschuldigen Kinder gebraucht worden.
Sr. Gildas, zugenamk der weist, AbtvonRuizim Kirchsprengel von Vannes, dessen Fest den 29. Jän-ner gefeyert wird, und die Translation am n. May, hakzum eigenen Zeichen, auf diesen zwo Stellen, einen Stern.
Es wäre unnützlich noch einige andere Figuren diesesCalendcrS zu erklären. Man steht z. E- den i. März, amFeste St. Aubins, Bischofs von Angers, eine Art eineseigenen Werkzeuges die Erde umzugraben, oder vieleichtauch ein Werkzeug eines Zimmermannes. Eben dießWerkzeug steht bey dem 19. Mär; am Tage St. Jo-sephs, und am 21. December am S. Thomas-Tage.
Die Figur die beym 2;. April, oder S- Marcustagesteht, ist sehr künstlich, und eö scheint, sie soll das meistevon allem dem enthalten, was den Ackerbau betrifft. Ob-erwähntes Werkzeug ist auch mit darunter: außerdem siehtman noch eine Pflugschaare, ein Rebenmeffer, u. s. w.Auf den 1;. May stehen andere Figuren, die diesen gleichen.Der z. Junius oder S. Liphard, hat eine Sichel. Ueberdem 7. Junius, am Feste St. Meriadecs, Bischofsvon Vannes, steht ein Zeichen das einer Gabel gleicht,und findet sich weiter bey keinem Tage. Den iz. Juliusam Feste Sr. Thuriau Bischofs von Dol, sieht man eineArt von Dreschflegel. Ueber dem 6. (Dctober , am FesteSt. Bruno, steht wieder ein einzelnes Zeichen, so zu kek-