von einem sonderbaren Calender. 26z
nem Tage gehöret, und einer Mühe ziemlich ähnlich ist.Es scheint auch diese Mütze komme am 10. Novem-ber, (oder am Tage Gr. Gobrians nach dem Breviarvon Vannes) wieder vor.
Die wenige Verhältniß, so diese Zeichen mit denenFesten haben, darauf sie gestellet sind, läßt einen urthei-len, daß der Verfertiger sie hingesetzt habe, um dieJahrszeiten, und verschiedenen Feldarbeiten, oder auchsolche Feste anzuzeigen, die an dem Orte wo er gelebethat, allein gefeyert worden. Das Kirchweihfest seinerKirche ist vermuthlich durch die Fahne angedeutet, diebeym n. Junius steht.
Aus dieser ganzen Untersuchung nun erhellet, daßdas Stück Holz, davon hier die Rede ist, ein bloßer Ca-lender sey, welcher mit mehrerer Mühe als Nutzen, er-sonnen und verfertiget worden ist.
Die Provinz seines Urhebers wird niemand verken-nen; wenn auch gleich sein Werk nicht in dem Grundedes Schlosses Toedic, in dem Kirchsprengel von Van-nes, wäre gefunden worden. Man würde noch folg ndeProben haben.
r. Daß er ein Brecagner gewesen seyn muß. DieSorgfalt so er getragen, keinen einzigen derer Heiligenzu vergessen, die man in dieser Provinz besonders ver-ehret, ist ein Beweis davon. Dergleichen nun sind,der heil. Simson von Dol, St. Patern von pan-nes, St. Gildas von Ruiz, Sc. Paul von Leon,St. Meen, St. Melanius, Sr. Guenau, Sc. Cla-ims von Nantes, Sc. Brieux, Sr. Vincenz Fer-ner, u. s. w. Sr. Nves, einer der berühmtesten Heiligenin Bretagne, hat sein Hauptfest auf den 19. May durcheine Fahne nebst einem Kreuze angemerkt. St. Martin,der Metropolitan dieser Provinz, als Bischof und Erzbischofvon Tours, und St. Maglorius, als Bischof und Erz-
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