Band 
Fünfter Theil.
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einiger alten Schriftsteller. 279

chen auf der Insel Lemnos verlassen hatten, und vonwelchem ein lateinischer Dichter ein Trauerspiel, nachArt des Sophokles, verfertiget hatte. Unfehlbar warAccius ihr Urheber, welchen Cicero an verschiedenenOrten, seiner Werke (*) lobet. Herr Chambort sagtalso, er würde diese Stelle so übersetzt haben. Erstlichhätte er in den lateinischen Text ms teiln«, non boino,gesetzt, und würde darunter tonet oder dsbet, ja auchnoch aäeü verstanden haben: alsdann hätte er den Vers,seci licttis stgne aer, A lolituclo naera, folgen lassen, unddieses mit folgenden zween, oder etwa ein Paar ähnli-chen Zeilen ausgedrückt. Ich bin zwar auf Erden;aber ach! ohne Umgang, und bloß der Luft unbeinem entlegenen Ufer ausgesetzt.

Man konnte einwenden, daß der vermeynte jam-bische Vers, davon man hier redet, nicht das gehörigeMaaß habe, weil von dem Worte lolnuclo die drey letz-ten Sylben den fünften Fuß ausmachen müssen. HerrChambort aber antwortet hierauf, i. daß die altendramatischen Dichter, dergleichen Accius, Verfasser desphilokceres gewesen, die Richtigkeit ihrer jambischenVerse, nicht allemal sehr genau beobachtet. Sie warenzufrieden, wenn sie aus sechs Füssen bestunden, davonder lehre ein Jambus seyn mußte; zu den andern fünfFüßen, brauchten sie Wörter von zwo auch drey Syl-ben: die letzten drey Sylben nun von dem Worte ioü.iuäo, machten einen dreysylbigen Fuß, Amphibrachysgenannt, weil er aus einer langen und zwoen kurzenSylben besteht, welches auf einen Dackkylus oder Ana-päst heraus kam. Die Ueberbleibsel, so wir von diesenalten Dichtern haben, geben viele Exempel davon andie Hand (**),

S 4 2. Ver-

Oe t^Lrutb.respons. cie (**) Man sehe die Lomm. des

bon.s: msi. I4b. I.V. "putc. lib.r. Oelrio über den Leneca.