Band 
Fünfter Theil.
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28L xxvm. Banier von den Entzündungen

K-Ionti; V-suvii) nur derjenigen Entzündungen gedacht ha-ben, die auf oberwähnte erfolget sind.

Um den ersten Sah zu beweisen, denn der andere bleibtunbewegt, bis man ein Zeugniß hervorbringt, so ihn umstößt,führet der Herr Abt Banier Grradons Zeugniß aus demV. Buche 247. S. an, der sich so erkläret: „Oben über„diesen Gegenden, liegt der Berg Vesuv, welcher über-„aus fruchtbar ist, wenn man seinen Gipfel ausnimmt,„der ganz unfruchtbar ist, und ein aschenfarbiges Erdreich„ zu haben scheint. Man sieht daselbst sogar Holen, mit„Steinen von eben dieser Farbe erfüllet, die so aussehen,„ als wenn sie verbrannt und vom Feuer ausgebrannt wor-„den: woraus man schließen könnte, daß diese Oerkec ehe-„dem entzündet gewesen, und daß es hieselbst einen Feuer-„schlund gegeben, der nicht eher nachgelassen, als bis die„ verbrennlichen Materien verzehret gewesen. Vieleicht ist„selbst dieses die Ursache von der Fruchtbarkeit der benach-„ harten Gegenden, wie man von den umliegenden Orten„des Catana gesaget hat: daß das mit der Asche desBer-„geS Aetna vermischte daselbst befindliche Erdreich, ein„vortreflicheö Weinfeld geworden; denn damit diese Ma-„kerie so hat brennen können, muß sie eine Fettigkeit haben,„die sie zum fruchttragen geschickt macht.«

Diese Stelle aus einem so richtigen Schriftsteller alsGcrabo ist, und welcher lange Zeit vor dem Zufalle gele.bet, der sich zu des Titus Zeiten zugetragen, beweisetzweyerley: einmal, daß man ohne Mühe habe erkennenkönnen, es müsse ehemals auf dem Vesuv einen Feuer-schlund gegeben haben, der aber aus Mangel der Materieerloschen; und dann, daß dieser gelehrte Erdbeschreibernicht gewußt, zu welcher Zeit dieser Berg in Flammen ge-standen, und von keiner seiner Entzündungen eine beson-dere Kenntniß gehabt.

Diodor