Band 
Fünfter Theil.
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Z02 XXIX. Mahudels Erklärungen

l-nsrmoresm zu erklären, welches mit seiner vorigen LesartListumn übereinkommen würde: aber damit stimmt es nichtüberein was er saget, daß Herr philibert de la Mare,der ihm diese Aufschrift zugeschickt, ihm geschrieben; sie hättezwoen Bildsäulen zum Fußgestelle gedienet, die man zugleicher Zeit, und an einerley Orte entdecket hätte.

Der Sinn dieser Aufschrift nun, wie man sie in denStadtbüchern zu Langres findet, ist dieser: daß (HuintusSedulius, der älteste Sohn eines andern Sedulms, denGöttern des Meeres und dem Augustus, einen Bogen undBildsäulen gewidmet. Ungeachtet diese Bogen, oderSchwibbogen, Gebäude gewesen, deren Erbauung zumersten und einzigen Gegenstände die Ehre derer Helden ge-habt, die, da sie die Ehre des Siegsgepränges verdienet,dafür gehalten worden, daß sie unter diesen aus den Schwib-bögen bestehenden Pforten, durchgezogen wären, oder dochhatten ziehen sollen: so finden wir auch in den alten Auf.schriften, Beyspiele von solchen Ehrenbögen, die den Göt-tern geweihet worden, um ihnen ein Merkmaal der Ver-ehrung zu geben. Derjenigen, so nahe bey dem Gesund-brunnen zu Baden in der Schweiz steht, und welchenGrurer bekannt gemacht hak, enthält: daß Tims in die-sem Lande, einen dergleichen Ehrenbogen dem Gotte Mars,Apollo und der Minerva, aufführen lassen. Derjenige,der in dieser gegenwärtigen Aufschrift angezeiget wird, unddie Bildsäulen, von welchen sie Erwähnung thut, sind denMeergöttern und dem August geweihet.

Das in der leßten Zeile dieser Aufschrift, kanndurch IvluiE, oder auch durch ^luuiocps, gegeben wer-den. Es giebt von beyden Abkürzungen Beyspiele.

X, Aufschrift,

Der Stein, auf welchem die zehnte Aufschrift steht, ifism überbliebenes Stück von einem Gesimse, welches imragten Jahre in einem bedeckten Gange der alten Befe-

stigun-