der Stadt Tyrus. 4z
let, welche die KricgSvölkcr Ncbucadnezars bey dieserBelagerung ausgestanden. Uebrigens muß man folgendeWorte aus der Vulgärer: circuiuciabic te munitioinbuser comycrrtsbit ogserein in Avrc>, nicht wie Herr becy gethan, so übersehen: er wird dich mir Lestungs-werken und Wällen umgeben. Das Work orrxerkann ein Damm heißen. Der hebräische Text saget: erwirbwider dich eine Vestung oder hölzernen Tburn auf-bauen, und einen Damm oder aufgeworfenen wallwider dich ausstrecken; Ausdrücke, welche dasjenigedeutlich genug anzeigen, wovon Hieronymus redet.
Er versichert auch, nicht nur daß Tyrus durch diese-Mittel in die Gewalt des Königes von Babylon gefallensey; sondern er setzet auch hinzu, daß die Vornehm-sten der Stadt, da sie gesehen, daß ihre Mauern imBegriffe wären, von den Werkzeugen der Belagerer um-zustürzen, ihren kostbarsten Hausrath eingeschiffet, und in ver-schiedene Inseln geflüchtet wären; so daß die Plünderungvon Tyrus, den tHebucadnezar wegen der Beschwerlich-keiten , der Arbeiten und Unkosten der Belagerung nichtschadlos gehalten
Diese Anmerkung kömmt der vorhergehenden Erzäh-lung zu statten, und zeiget uns die Quelle an, woraus derheil. Hieronymus sie genommen. In der That erwäh-net ihrer keiner von denen Schriftstellern die wir haben.Gleichwohl wird man den heil. Kirchenlehrer nicht imVerdachte halten, daß er sie ersonnen habe. Es ist hierauch nicht die Rede von einer Muthmaßung, sondern voneiner geschehenen Sache; und vermuthlich hat ihm irgendein Schriftsteller, besten Worte nicht mehr vorhanden sind,diese Sache sowohl, als die erste dargebothen.
Diese Flucht der reichsten Tyrer übrigens, mit ihrerbesten Habe, erkläret eine andere Stellet) imEzechtel