Zo m. Frerets Vorbereitung
Werk, welches wir unverzüglich unter die Presse zu gebengedenken. Der kurze Inhalt dessen aber, was er von denAlterthümern der Lhalüäer gedacht hat, wird in einigenkünftigen Bänden folgen.
Diese drey Völker sind, nebst den Indianern, die-jenigen , welche auf das höchste Alterthum Anspruch ma-chen H. Wenn man also diese Materie erschöpfen wollte,so müßte man auch die Sagen der Indianer noch umtersuchen.
Dieses hatte Herr Frerer sich vorgesetzet, in einerlangen Abhandlung zu thun, die er aber nicht Zeit gehabthat auszuführen, und welche zugleich die Religion, dieSternkunde, und die Zeitrechnung der indianischen Völkerenthielt. Wir haben nichts mehr als den Anfang seinesWerkes, darinnen er die geistlichen Sagen der Indianer
vor-
a) Wenn man alle bekann-ten Völker durchgeht, so findetman in der That nur diese vier,deren Sagen über die von derSchrift, von dem Ursprüngeder verschiedenen Bevölkerun-gen angegebenenZeiten, hinaris-zulaufcn scheinen. Die Zeit-rechnung der Griechen sangtNicht leicht eher, als mit denhistorischen Zeiten an; ihrefabelhafte Geschichte, oder dieGöttergeschichce, hat keine Fol-ge: weil ihre Religion keinLehrgebau ausmachete. Diebey den Völkern des Oecidenkesausgestreueten Fabeln, habenebenfalls keine chronologischeVerbindung; indem diese Völ-ker nichts vom schreiben wuß-ten i). Was die Einwohner vonAmerica betrifft, so wissen wir,
daß die iNericaner, und dieje-nige» Völker welche einerleySprache mit ihnen redeten,und einerley Volk ausmache-ten, ein ordentliches Jahr, jaselbst ziemlich wohl ausgeson-nene Zeitkreise hatten. Alleinalles was sich von ihren Sa-gen erhalten hat, geht nichtviel über die christliche Zeit-rechnung hinaus. Die Sagender peruvraner enthielten nurvier oder fünf Jahrhundertezur Zeit der Entdeckung derneuen Welk. Wenn man da-her alles wohl überleget; sosind die ckbalsäcr, Aegppter,Lbineser, und Indianer dieeinzigen, deren Zeitrechnungman eben so, wie der -Hebräerihre untersuchen muß; indemsie, ohne mehr Recht zu habenals