Band 
Neunter Theil.
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zur Chronologie der Indianer. 49

ganz anderer Art als wir. Die Natur folget alsdann ganzandern Gesetzen; alle Vorfälle sind Wunderwerke.

In der Geschichte gewisser Völker, insonderheit indesGriechen ihrer, sind diese Erdichtungen unter einander durchgar keine Zeitrechnung verbunden: vielmehr haben sie beyden Chaldäern, Aegyptern, Chmefirn und den indiaenischm Völkern, diese Art von Verbindung; ja sie ma-chen so gar gewissermaßen ein Lehrgebau aus. Eben dieseallegorische Darstellung der Begriffe ihrer Weltweisen, vondem Ursprünge des Welrgebäues, und den Veränderun-gen der Welten, war ihrer Meynung nach, vor dieser vor-hergegangen. Die erstaunliche Dauer, welche sie diesenfabelhaften Zeiten beylegten, schien fast allemal nach einemgewissen astronomischen Zeitiaufe eingerichtet zu seyn, der sichin sich selbst vervielfältiget. Gehen wir nun von einem solchenZeitpuncte, davon wir hier reden, hinunter; so werden dieSagen historisch: und dieses sind die einzigen, die der Nach-forschung eines ZeitrechnerS würdig sind; und mit dem, wasdie heilige Schrift saget, zusammen gehalten zu werdenverdienen.

Dieß ist der Gesichtspunct, unter welchem HerbLeerer alles das betrachtet, was man von dem ersten Alterder Welt vorgegeben. Zu dieser Entschließung brachtenihn viele gelehrten Untersuchungen und ein tiefes Nachsin-nen: und mit dieser Gesinnung hat er die Jahrbücher sol-cher Völker untersuchet, deren Ursprung, beym ersten An-blicke, sich in der Nacht der Zeiten zu verlieren scheint.

Die vier ersten Abschnitte seines Werkes von der Zeit-rechnung der Ebineser, stehen im XV. Bande unsererSammlung, und die sechs letztem endigen den gegenwärti-gen. Seine Meynungen von der alten Geschichte derAegppker, stehen sehr ausführlich in seinem Werke widerdas chronologische kehrgebau deö Herrn Newtons; einIX.Th.derGesch. D Werk