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m. Frerets Vorbereitung
strafbaren Seelen, nach dem Maaße ihrer Verderbniß ge-quäkt werden. Diese verschiedenen Theile des WeltbaueS,sind in eine unermeßliche Sphäre eingehüllet, welche sie dasEy des Brahma nennen; und welches von einer Fraugetragen wird, die Adarasari heißt, das ist, die Wahrheit.
Man sieht aus dem bisherigen wohl, daß die India-ner die Ewigkeit nur der Geisterwelt zugestehen, und nichtder materialischen und sichtbaren Welt: wie die mehrestenGlaubensbothen und Reisenden, meynen und vorgeben.Da nun diese sichtbare Welt nur zum Aufenthalte der ge-fallenen Geister bestimmet ist, und diese Geister sich von ih-rem Falle wieder erheben können; so kann man darausschließen, daß dieser Aufenthalt, in dem indianischen Lehrge-bäue, einen Anfang hat haben müssen, und daß er auch einEnde haben kann. Sie schränken auch dessen Dauer aufdie hundert Lebensjahre des Brahma ein. Ein jedes die-ser Lebensjahre ist z6; Tage lang, und jeder Tag währetdrey und vierzig Millionen, und zwcymal hundert tausendJahrhunderte, oder vier Billionen und drey hundert zwan-zig
/') Der Sinn dieser Anspie-lung ist gar nicht schwer zuerrathen. Allster ist Lrabmagar nichts anders, als die ma-terialische Welt, und die hun-dert Jahre feines Lebens, be-merken im figürlichen Verstän-de, die Zeit der Dauer derWelt. Der holländische Geist-liche, welcher den Brahminenzu rathe zog, war AbrahamRogex, welcher lange Zeit zuPaliacate, auf der Küste vonLoromandel gewöhnet; unddieser Brabmine war der be-rühmte padmanaba, welcherjn der Folge das Christen-
thum angenommen. Uebri-gens ist man in Indien überder Dauer dieses Lebens desBrahma nicht eins. EinigenSchriftstellern zufolge, sollfie io8- Jahre gewahret haben,davon ein jedes aus z6z. La-ge» besieht: jeder Tag aber,hat nur acht Millionen sechshundert und fiebenzig tausendJahrhunderte. Diese Dauerist nur der fünfte Theil dervorhergehenden; und unge-achtet des Abzuges von derSumme, ist der Zeitpunct nochunermeßlich genug. Es fallteinemjeden in die Augen, wiealbern