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m. Frerets Vorbereitung
Anblick des Erdballes verändern und verneuen, unter ein.ander gar keine Verbindung; und folglich ist der einzigeZeitpunct, den wir zu kennen, und dessen Dauer wir zu wis-sen brauchen; derjenige, in welchem die gegenwärtige Welk,darinnen wir leben, entstanden ist. Diesen nennen die In-dianer, Lal-yougam.
2. Die indianischen Sagen find in Ansehung der dreyletztem Perioden, oder dererjenigen, die unmittelbar vordem unserigen hergegangen sind, ziemlich einstimmig; siereden davon eben so, wie die griechische Mythologie von dendrey ersten Weltaltern redet. Die Abbildung, welche siedavon machen, und die Namen, so sie ihnen beylegen, erin-nern einen des goldenen, silbernen und ehernen Weltaltersder Dichter. Wir leben itzt im vierten, und dieses ist daseiserne, in welchem die Uebel das Gute überwiegen. DieTugend, welche in dem ersten Welralter unter den Men-schen herrschet«?, verkehret«: sich allmählich in den zwey fol-genden; und endlich stieg die Verderb« iß aufs höchste. Da-mals bewiesen die zur Bestrafung der Verbrechen bestimm-ten Deouras, ihre Gewalt, durch den in der Welt einge-führten Unfug.
Vifchnott, welchem die Oberherrschaft über dies«Welt aufgetragen war, wollte den zunehmenden Unordnun-gen Einhalt thun, und kam den Menschen einigemale zuHülfe, da er sich in sichtbarer Gestalt sehen ließ, entwedersie zu unterrichten, oder sie zu bessern, oder endlich sie widerdie Tyranney der Desuras zu beschützen. Die Geschichtedieser mancherley Offenbarungen des visthnou und seinebesondern Abentheuer, sind der Stoff zu allen indianischenFabeln. Da diese Völker, insonderheit die aus dem mit-täglichen Theile, eine sehr lebhafte Einbildungskraft haben,so haben die Werke ihrer Dichter, ihre Mythologie durch«was Wunderbares verunstaltet, welches sie bis ins Alber-ne getrieben haben. Eine andere Quelle ihrer Erdichtun-gen,