zur Chronologie der Indianer. 6z
ten Offenbarung, eben so wenig eins, als über die Namen,die sie ihm geben. Die Cstüws r, deren Sagen einenWelnveisen aus ihm machen, welchen sie Cstekia nennen,wie wir oben bemerket haben, sehen seine Geburt ins iy26teJahr vor Cbristi Geburt. Der Ami-a der Juponcserist ncch alter: die Völker zu Laos aber, zahlen, wie derp. kN >n,'i berichtet, nicht viel über zwey tausend Jahreseil duscr Begebenheit. Dieß ist auch ungefähr die k-ö'ch-nung der Einwohner von pegu, nach dem p. Massel:der das, was er saget, auö den kelemm'res des jk). Doms r,eines sranzösischen Glaubenöbsthen nimmt, der im 15;'/reuJahre aus pegu gegangen ist. Die Zeitrechnung vonSlUin und der Insel Ceylon, geht von diesem Zeitpunctenicht weit ab, welcher ungefähr das ;;okeJahr vor ChristiGeburt giebt. Es ist nicht zu verwundern, daß die Sa-gen dieser drey letztem Völker nicht so weit in die Höhe gehen,
als
get wird. Unsere Reisendenaber, haben, weil sie diesenLchrsatz nicht begriffen, ge-glaubt , die Völker in Tbibetsahen ibn für unsterblich an;in dem Sinne den man gemei-niglich diesem Ausdrucke bey-leget.
l) Dieses Lehrgebau ist inInsien überaus alt. Mankann aus demjenigen, was wirbier davon melden, die Hanpt-fatze des pykbagorischcn erken-nen. Das kaiir'daher, weilpyrbagoras aus dem Indiennach Aegypeen gekommen, all-wo er dasselbe erlernet, wieHerodor versichert; allein in-dem er es sich zu eigen gemacht,hat er es sehr verändert. Sei-ne Seelenwanderung ist, we-
IX. Th.derGesch,
nigstens so wie er sie seinenSchülern vorgetragen, von derIndianer ihrer sehr unterschie-den. placo bat ebenfalls einenTheil der indianischen Begrif-fe angenommen: und in derFolge wollte Grigcncv sie mitdem Christenthum- vergleichen,mit welchem sie, beym erstenAnblicke, ein Verhältniß ha-ben, welches bey der mindestenUntersuchung verschwindet;welches aber doch beweist, daßdie indianische Religion, wiealle andere, in ihrem Ursprün-ge, die ersten Wahrheiten zumGrunde gehabt, die allen Men-schen überhaupt bekannt sind,und das Hauptwesen -er na-türlichen Offenbarung ausma-chen, welche so alt, als dasWeltgebau ist.
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