Band 
Neunter Theil.
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rv. FreretS Anweisung

nicht für das alte Vaterland eines Volkes, ein fand haltenmüsse, allwo man weder einen überbliebcnen Theil diesesVolks, noch Spuren der alten Sprache findet. Gegen Mop-gen der Wolga, z. E. findet man kein Volk, welches diesclavonisdhe Sprache beybehalten hätte; ausgenommeneinige von den Nüssen dahin geschickte Pflanzvölker, siehtman alldort keine andern, als permaLen, Dftiaken, Va-youllyer, und Lzeremijsen, lauter Volker von Feniii--ftt)er Abkunft. Folglich find die mancherley unter demNamen der Slaven, Nüssen, Bulgaren, Podien undBöhmen, begriffenen Völker nicht, wie viele Schriftstel-ler vorgeben, ursprünglich von denen gegen Morgen derWolga liegenden Gegenden her; sondern aus denen, diegegen Abend des Tanais liegen. Ihre Vorältern haben zualler Zeit diejenigen kändereyen bewohnet, die heut zu Ta-ge unter den Namen Groß - und Aiein-Neussen, rveiß--fichwar; - und roch Neusten bekannt find; und eben diesenennet Hcrsdor, Androphagen, Menschenfresser, öcks-lanclÜMi.Gch'warzröcke: und diese hat man nach diesemSarmacen und Alanen,/), wie auch Nhoralanen, u.s. w. genannt.

Siebente Beobachtung.

den gewöhnlichen Fällen ist die Colonie anfangs nichtsehr zahlreich; allein, daftrn das land, wohin sie sich wen-det, nur einigermaßen entfernet ist: so nimmt sie unterwe-gens durch eine große Menge Leute aus denen Völkerschaf-ten

«) Zuweilen hat man ausMisbrauch, die Namen, Ala-nen und Rboxakane» gewissenVölkern des Taucaius gegeben,die mit den Lircassin, und mitdenen mit Mmgrelien benach-barten Alane», von einerleyVolke find; ja selbst Völkern

von finnischer Abkunft, dieaus dem Norden gekommen.Diese Verwirrung von Namenist eine der vornehmsten Ursa-chen derjenigen Dunkelheit, diein der. Geschichte der mittlernZeit herrschet.

Z) Von Frankreich sagetder