der Völker in Italien. „z
stadt der gallischen venerer gewesen: allein diese Meynungwar schon zum voraus vom pslybius widerleget worden,der uns dieselben für eine viel altere Nation in dem Lande«„giebt, als die Gallier, welche auch eine ganz andereSprache redete, ungeachtet sie übrigens einige Züge derAehnlichkcit mit ihnen hatte, insonderheit was die Kleidungbetrifft.
Livius redet eben so davon. Diese Venerer lagenallezeit im Kriege mit den Galliern, und aus dieser Ursa-che macheten sie sehr zeitig ein Bündniß mit den Römern.Sie trugen so gar das ihrige zu Roms Errettung bey; in-dem sie einen Einbruch thaten, der die Gallier zwang, dieBelagerung aufzuheben, um ihr eigenes Land zu vertheidi-gen. Livius, der diesen letztem nicht gut war, folgete ver-muthlich in diesem Stücke dem Nationalvorurrheile derpaduauec. Diese Unbilligkeit war eine Art von Patavi-„,'kät; die viel sträflicher ist, als diejenige, welche einige Pu-risten ihm vorgeworfen haben. Was polybius uns vondem Unterschiede der Sprache der venerer und der Galli-er ihrer saget, das läßt sich auö zweyen Worten der Spra-che der erstem bestätigen, die uns die Alten aufgehoben ha-ben. Nach des Vilnius Berichte /) nannten sie diejenigePflanze, welche die Gallier blalus nannten, Lotone-i: undnach dem Hesychius, nannten sie den Po, oder Erida-nus, kebeeeok, der nach dem volybius, bey den Galliernund Liguriern, lioäinco -») hieß.
Den Griechen sind die Venerer sehr bekannt gewesen.Sie hatten einige Colonien an ihren Küsten: wohin sie unter
andern
dadurch man nicht gehen kann. und durch Verstümmelung,Boddi heißt in der gallischen Bovinco der Errränker, der-Sprache, ertränken, und er- jenige der einen andern ertran-»rmken : indem man nun ein ket, daraus gemachet *ing an die Wurzel gehängt, * Ich müßte mich sehr ir-lhat man den Namen LoSding, reu, wen» diese Ableitung deslX. Th.drrGestH. H celti-