n6 v. Freret, vom Ursprünge
charr, diese Sache für unmöglich halten; so haben sie ge-glaubet, daß die iberrscben Colonien in diese zwo Inselnnicht anders haben kommen können, als daß sie sich ausSpanien über Meer dahin begeben.
Was Corsica anbetrifft, so hat der Herr Frerer desSeneca Zeugniß zum Bürgen. Dieser ursprünglich ausSpanren gebürtige Welrweise, war in diese Insel verwie-sen worden: und einige Jahre, die er sich darinnen aufhielt,gaben ihm Muffe genug, deren Alterthümer zu erforschen.Er versichert, daß die Spanier sich in den ersten Zeitendaselbst niedergelassen; daß dieses noch gewisse alte Gebräu-che bestätigten, die sich in dieser Insel erhalten haben; unddaß die Sprache der Corstn, ungeachtet sie sich durch dieVermischung mit der Sprache der Liguricr, und der nachihnen gefolgetcn Griechen fast ganz geändert hatte, dennocheinige Wörter aus der alten Cantabrisebcn Sprache behal-ten hatte n). Die Einwohner der Berge sind diejenigen, wel-che noch die deutlichsten Spuren ihres Ursprunges beybehal-ten haben.
Was Gleisten betrifft, so besetzetcn die Gicanierdessen abendlichen Theil. Dieses Volk war nach dem Thu--cpdides, ursprünglich aus Jlvcrien, und von den Uferndes Flusses Gicanus gekommen: welchen die nachfolgendenSchriftsteller Sicoris genannt haben, und den wir Se-rzro nennen. Thucpdides giebt dieses nicht für eine bloßeSage, sondern für eine ausdrückliche Sache aus «). Epho-rirs, nach Strabons/>) Berichte, und phiststus vonGpracuja , welchen Diodor von Gleisten anführet,redeten in ihren Schriften eben so davon. Es ist wohlwahr, daß eben dieser Diodor sich für des Timäuo Mey-nung erkläret, welcher die Gicaner für Aurochrhonesansah: allein alle beyde haben nicht acht gegeben, daß das
Wort
») l'ran/ieriint et Uitpznr, cesmciitl cziioü LzMsbns eN, erguocl ex ümilrtucline rinis sp- Verbs guseclsm; nsm tolus fer-psrot; ealtsin enim te-uments mo ex converlstione OrTco-vrpltum, i^ewgue xein» er,!- rum UiZurumgue, s ^strio cie-
lejvit.