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v. Freret, vorn Ursprünge
Als nun diese Stadt den ganzen Handel des Meerbusensan sich gezogen, so ward sie reich und mächtig. Sie schickstealle Jahre den Zehenten ihres Gewinnstes nach Delphos;allein sie ward von den Galliern zerstöret.
Es blieb, so fährt Dionpsius von Halikarnaß fort,nur ein Theil der pelasger zu Spina; die andern, wel-che sich mitten ins Land zogen, durchkreuzten Umbrien,und vereinigten sich mit den Aborigmern. Diese zweymit einander vereinten Völker, macheten einen mächtigenStaat aus, verjagten oder unterwarfen sich die Siculer;legten verschiedene Städte an, und eroberten einige Provin-zen: allein ihre Vernachläßigung, ein gewisses Gelübd zuerfüllen, zog ihnen den Zorn der Götter zu. Eine Seuchetödtcte die meisten von ihnen; der übrige Theil zerstreuetesich aller Orten, und einige gicngen so gar wieder nach Grie-chenland, dahin sie den Namen der Tvrrhener oder Tj?r-jener brachten. Diese Zerstreuung der pelasger, wirdvon dem griechischen Schriftsteller in die Zeiten des Her-kules und der Argonauren geseßet.
Dieß ist der kurze Auszug von der Erzählung desDionystus von Halikarnaß. Wir unterdrücken hiernoch einen Theil der Umstände, die man aber in der Ab-handlung des Aikius von den alten Völkern Italiens fin-den kann. Bevor wir nun die besondern Puncte diesesLehrgebäudes bestreiken, welches Dionystus von Halikar-naß aus vielen weitschweifigen Sagen verfertiget hakte,wollen wir mit dem Herrn Freret bemerken: daß eö zu ver-wundern ist, wie dieser verständige Schriftsteller der Dar-legung einer bloßen Lehrmeynung, das Ansehen einer wahr-haften Erzählung giebt; und daß er von der Geschichte desRomulus, des Aeneas und der pelasgijckbcn Colonienbesser unterrichtet zu seyn scheint, als von der Geschichteder Einnahme T^oms, durch die Gallier. Dörste mansich erlauben, die alten Schriftsteller mit eben der Schärfe
und