Band 
Neunter Theil.
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der ersten Völker in Italien. ,27

und nach eben den Gesetzen zu richten, als die neuern: si>würde man vieleicht den ersten Theil der Alterthümer desDionystus von Halikarnaß, nur als einen historischenRoman betrachten. Folgende Einwürfe, welche Herr Frö-ret seinem Lehrgebäu entgegen setzet, könnten folgenden Be-griff davon geben.

1. Wir wollen bey demjenigen anfangen, was dieAboriginer betrifft. Dionystus von Halikarnaß, se-het voraus, sie waren Arkader gcwesm, und läßt sie überMeer nach Italien kommen.

Allein, 1. hatten die mitten im Lande gelegenen Ar-kader ) weder Haftn noch Schiffe, zur Zeit Homers; dasheißt, ungefähr tausend Jahre nach derjenigen Zeit, in wel-che Dionystus von Halikarnaß, den Oensrrus, ihrenAnführer setzet; ja sie haben so gar in den folgenden Zei-ten niemals welche gehabt.

2. War die Schiffahrt damals in Griechenland nichtbekannt.

z. Alle Sagen stimmen überein, voraus zu setzen,daß Italien gleich Anfangs in der Nachbarschaft desPostuffes bevölkert worden; und daß die alten Einwoh-ner die Gegenden um diesen Fluß herum, aus keiner andernUrsache verlassen, und sich in den morgendlichen Theil zuziehen, und von bannen nach Sicilien überzugehen entschlos-sen; als weil sie durch neue Völkerschaften dazu gezwungenworden, die aus dem Norden kamen. Wäre nun diesermorgendliche Theil derjenige gewesen, allwo die Aborigi-ner ans Land gestiegen waren, und schon damals besitzetgewesen, so hätten sie die Einwohner nach dem obern, undnicht nach dem niedern Theile von Italien getrieben.

4. Wenn diese Griechen des Menorrus zu Wassergekommen wären, so hätten sie auf ihrem Wege Sicilien

begegnet;