,4o v. Freret, vom Ursprünge
Wir haben genug gesagek, zu beweisen, daß man diealten Einwohner von Eostana anderswo her, als ausdien müsse konunen lassen. Nunmehr kömmt es daraufan, daß man festsetze, von wannen sie denn gekommen? undzu welcher Zeit ungefähr sie sich in Italien niedergelassen?Folgendes hat Herr Feeder durch seine Untersuchungen hier«über, herausgebracht.
H.
Die Griechen nannten die Eoscaner, Tprrhener oderTyrsenec, und pelasger ; ungeachtet sie von einer ganz an-dern Nation waren. Sie vermengeten sie aus einem Irr-thume mit einander, von welchem wir in der Folge redenwerden. Die Dörner nannten sie Tuscier, oder Herru,scier, und ihr Land Hetruricn ; die Eoscaner selbst aber,kannten den Gebrauch dieser verschiedenen Namen nicht.Ein jeder Canton von Tojcana ward durch eine von diesenBenennungen unterschieden, und der allgemeine Namen desganzen Volkes, hieß Lasters.
Diese Rasener waren ihrem Ursprünge nach, einerleyVolk mit den Rhäciem, den alten Einwohnern des Trr-deministchen und desjenigen Theiles von Tyrol, welcherdas Stück von den Alpen enthalt, wo die Etstch stießt.Livlus L) und plinius /), sind bende dieser Meynung. Esist wohl wahr, daß sie uns diese Rhätier für Toscanerausgeben, die von den Galliern aus den Ebenen vertriebenworden; als diese letztem gegen das 600te Jahr vor derchristlichen Zeitrechnung Italien überschwemmeten. Undeben dieser Lage der Rhäcier in den Bergen, eignet der er-ste die Barbarey ihrer Sitten zu; die so ungeschliffen wa-ren, als gelinde und höflich die andern Toscaner waren.Aber dieses Versehen ist eine natürliche Folge des falschenUrsprunges, den sie den Toscanern gaben: denn sie sahen
sie
H III. 24.
4 v. zz-