Band 
Neunter Theil.
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?46 xri. Kenels Verbesserung einer Stelle rc.

daß des Dionpsius Holzstoß Anlaß gegeben, die Kunst desBaumeisters zu bewundern; und daß dieser Baumeister Ti-Maus, geheißen habe.

4. Will der Herr Abk Fenel, daß das Wort 1 'im-xsniclis eine Verstümmelung des Namens dieses Künstlerssey. Fürs erste findet man in st'impmicüs, die drey erstenBuchstaben von 'i'unLus. Timaus kann sehr wohl voneinigen Schriftstellern Timomdes genennet worden seyn.Die Abänderung der Endung der Hauptnamen, war bei-den Alten etwas sehr gewöhnliches. Dieses nun voraus ge-setzet, begreift man ohne Mühe, daß Timonidis sich inTimpamdis verwandelt habe.

5. Ist jemand mit einer so natürlichen Auflösung nichtzufrieden: so sey es ihm erlaubet zu murhmaßen, daß diedrey letzten Sylben von Timpanidis den Namen des Va-terlandes oder Vaters vom Timaus in sich halten; oderauch vieleicht irgend ein Beywort, welches Eiccro entwederdem Künstler selbst, oder seinem Werke gegeben. Hin-durch öffnet der Herr Adc Fenel den Muthmaßungen einneues Feld.

Er beschließt damit, daß er dasjenige beweist, wasman ihm bestricken hatte; nämlich: daß ein vom Timäuserbaucter Holzstoß st'-mLi rogus heißen könne. Diese Artsich auszudrücken, ist allen Sprachen gemein. Man' saget,Galomons Tempel, des pdidias Minerva , des Pra-xiteles Venus, des Demerrius Helcpolis, des sTUko-medes Tonchois, des Hippokrares von Lhio Lunula;und es würde leicht aber überflüßig seyn, eine größere Men-ge Beyspiele zu häufen.

DS H DT

xm. Herrn