296 xvm. Freret, von -er Himmelsbreite
runden. Nachdem Herr von Cbazelles entweder aus demMeere, oder im Hafen beobachtet, fand er sie nur ;i Grade,ii Minuten und 20 Secunden. Nach dem Erarosthenessoll sie nur zi Grade, 8 Minuten und Z4 Secunden gewesenseyn; welcher seine Sternbühne nahe an dem mittäglichenThore von Alexand ien aufgeschlagen hatte. Dieß giebtnun einen Unterschied von z Minuten und ;6 Secunden,der die Sternkundigen nicht wunder nehmen wird. /)
Nun bleibt noch übrig, die Himmelsbreite von Alben,durch ein gleiches Verhältniß der Lange des Sonnenzei-gcrs und des AequinvcrialschattenS festzusehen. Nach die.ser Weise ist sie nur Z7 Grade 9 Minuten, und folglichum einen Grad weniger, als diejenige, welche Herr Vernonaus seiner Beobachtung gefolgert halte.
Wäre Vitruvius der einzige, welcher das zu Athenangemerrte Verhältniß zwischen dem Aequinoctialfchattenund dem Sonnenzeiger angegeben hätte, so wäre man vie-leicht berechtiget, dessen Nichtigkeit in Zweifel zu ziehen; al-lein sein Zeugniß wird vom Hrpparchus und Eracosti-e-nes bestätiget.
Hipparcbus rücket in seinem Tractate über das astro.nomische Gedicht des AraruSF) unter andern Versehen, die-sem Sternkundigen auch dieses vor, daß er für die mittlereParallellinie von Hellas , oder des eigentlich so genanntenGrieehenlandes , die vom 4tten Grade der Himmclöbreiteangiebc; das heißt, die Parallellinie von Macedonien,
allwo
/) Die Beyspiele davon sind le, mit eben denselben Werk-lhaufig in der Geschichte der zeugen und Behutsamkeit, undneuern Sternkunde. Derver- fand dennoch 2-Minuten undstorbene Herr Caßini, hatte in zz Secunden Unterschied,zwey verschiedenen Jahren die A I. csp.;. rt »Itim.Himmelsbrcite von^Ma seilte />> Ärv-t-s II. p. 87 et 1,4.beobachtet, auf eben der Stel- r) Dieser Unterschied von
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