Band 
Neunter Theil.
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M XIX. Ravaliere, Erklärung rc.

hinauf« Sie nahmen einen Theil des HerzogthumS Cle,ve, der Grafschaft Mark, des HerzogthumS Bergen, desChurfürstenthums Cöln und Maynz ein; das heißt, dasganze Land, welches man heute zu Tage tVejiphalen neu«riet, nebst einem Stücke der lVercerau.

Der römische Feldherr grenz, unter dem Vorwande,die Flüchtlinge zu verfolgen; ein Stückweges vor sich aufdas Land der Sicambrer. Dieß ist ein Beweis, daß erüber den Rkein gegangen sey, und zwar oberhalb dem Or-te, wo ihre Gränzen ansengen. „Folglich, saget der Herr»Levesque, hat Cäsar seine Brücke, weder nahe bey Cob«„lenz, geschlagen, welches fast am äußersten Ende des Lan-„des der Sicambrer liegt, noch auch nahe bey Cöln; son-„derrr viel näher an der Mündung des Flusses, und wahr-scheinlicher Weise, an dem Orte, allwo man seitdem die„Stadt Lleve erbauet hat.,,

Wenn Cäsar im 6ten Buche von einer andern Brü-cke redet, die er nach diesem über den Rbein schlagen wol-len, so saget er ausdrücklich: daß diese Brücke ein wenigoberhalb dem Orte seyn sollte, allwo sein Kriegsheer zuerstüber diesen Fluß gegangen wäre: lupra eum lo-

eurn gucr antea oxeroitum rrausciuxerat, sacere xonlcmZuüiruik.

Hieraus nun erhellet, daß Cluver nichts besser ge-gründet sey, wann er Coblenz für den Ort dieses zweytenUeberganges angiebt, der abermals im Herzogthume Clevshat geschehen müssen. Wenn man denjenigen Ort bestim-met hak, allwo Cäsars erste Brücke geschlagen worden: sohat man wenigstens ungefähr auch denjenigen angezeiget,allwo er im Sinne hatte, die andere zu schlagen.

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XX. Des