ZI4 XX. Mandajor,
nach dieser Begebenheit, wider die Kirchen der Gallier aus- ^
brach, und in welcher der heil. pothin, Bischof zu Lyon,die Vlärtyrerkrone erlangete.
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Indessen sahen ihn die Christen, wenige Jahre nach kni
seinem Tode, und unter seinen ersten Nachfolgern, nicht so- g»'
wohl für ihren Feind, als vielmehr für ihren Beschützer an; ^
der sich eine Pflicht daraus gemachet hatte, sie aus Erkennt. ^ 5>
lichkeit zu beschirmen.
Der heil. Apyllinaris, Bischof von Hierapolis,welchen Eusebius c) anführet, versicherte, daß der Kaiser,nach seinem Siege, alle seine christlichen Soldaten in eine ein- Z !
zigc Legion versammlet, welcher er den glorreichen Namen,kulminernx, ertheilet. Andere haben vorgegeben, er habeeinen Brief an den Senat geschrieben, in welchem er dieß M
Wunderwerk, welches sein Volk erhalten, dem Gott der nch
Christen zugeschrieben. Die Abschriften dieses Briefes, M
hatten sich sonder Zweifel unter ihnen ausgebreitet, und 'TerculUan führet ihn in seiner Apologie an -i). Er fü- shl
get hinzu, daß Marcus Aurelius zwar diejenigen, diedas Christenthum öffentlich bekannten, nicht förmlich vvmTode frey gesprochen; aber sie doch verdeckter Weise davor tz,
gesichert, da er ihre Angeber ebenfalls dazu verdammet. U
Dieser vermeynte Brief vorn Marcus Aurelius, ^
steht in griechischer Sprache, zu Ende der Apologie Irr- ^
jim Marryrs: und nach diesem griechischen Texte, hak - hjman eine lateinische Ueberseßung davon gemachet, die im ^
Gnuphrius panvinius r) eingedrucket steht. ^
Allein der p. pagi, und Herr von Tillemont/),stehen nach reifer Untersuchung nicht an, zu behaupten;Marcus Aurelius habe nichts von allem dem gethan,
was
c) im !V. B. 12 , ch 7er-,«//. ^polox.
Lap. seiner Kirchengeschichke. e) m kstt.sä snn. »54.