Band 
Neunter Theil.
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XXII.

Des Herrn Abtes Belley Ge-

danken über einen Medaillon des Kai»

fers Heliogabalus. 1746.

Aprilmonare 1744. entdeckte man zu Rom ei-nen lateinischen Medaillon vom Heliogabalus. DieUmschrift um den Kopf heißt: Imp. t^Ll. kvl. Lur.Lntllniiniz PM 8 kelix LuZ. Auf der Gegenseite ziehen vierneben einander gespannete Pferde einen zweyradrigcen Wa-gen. Aus diesem Wagen steht ein kegelförmicht gehauenerStein, und vorne auf diesem Steine sieht man einen Adlermit ausgespanneten Flügeln, der die Seile zu halten scheint.Oben über erscheint ein Stern. Die Umschrift hierumheißt: Lonlervacor HuZulki.

Dieses Denkmaal, welches der Herr Marquis Lap-poni, ein Ehrenglied unserer Akademie zum Briefwech-sel, stechen lasten, ist der Gegenstand einer lateinischen Ab-handlung von ihm, über welche der Herr Abc Belley sol-gende Anmerkungen verfertiget hat, davon wir hier Rechen-schaft geben wollen.

i. Die Umschriften reichen nicht zu, die Münzen desHeliogabalus von den Münzen des Laracalla zu unter-scheiden : indem diese zween Prinzen/ beyderseits darauf denNamen Marcus Aurelius Amoninus führen. Manmuß verschiedene Titel zusammennehmen, und insonderheitauf die Mine und GesichtSzüge acht haben, die sehr unter-schieden sind, wenn man entscheiden will, ob eine Münzedem einen oder dem andern zukömmt. Außerdem ist He-liogabalus auf dieser Münze an den Fransen erkannt wor-

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