des Heliogabalus. W
nen vom Porphyr: daß die Aegyptier diesem Gestirneden prächtigen Tikel eines Baumeisters des welrge-däudes gegeben.
Ungeachtet die Phönicier die Sonne als einen Gottder obersten Classe verehretey, so darf man sich doch nichtwundern, daß sie einen Stein zu dessen Sinnbilde gemachet:dieß war ein ziemlich gemeiner Gebrauch bey den Morgen-ländern. Der ^upicer Casius, welchen Cicero )c>vemlapiclem nennet, hatte zum Götzenbilde einen runden Stein,halb durchgeschnitten, wie man auf den Seleucischen undGmyrnischen Münzen sieht. Das die paphische Ve-nus vorstellende Bild, war ein als ein Gränzsicin gehaue-ner Stein. Die Münzen von Sardes und Paphos zei-gen uns den Abdruck davon.
Der berühmte schwarze Stein, welcher in dem Tem-pel zu Mccca aufbehalten wird, ist ein alter Abgott derAraber: für welchen die Mahomeraner zum AndenkenAbrahams und seines Sohnes Istnaels, eine große Ver-ehrung bezeugen. Wir lesen in dem dem Sanchoniarkonzugeschriebenen Buche, daß die Phönicier geheiligte Steinegehabt, die sie Bckylen genannt; und nach dem Dama-scius, einem heydnischenSchriftsteller, welcher unter dcmIu-stinian gelebet, waren diese den größten Gottheiten, z. E.dem Samen, Jupiter und der Sonnen geweiheten Stei-ne, in großer Menge auf dem Berge Libanon nahe beyder Stadt Heliopolis gestellek.
Es ist also kein Wunder, wenn auch Emestis, eineNachbarinn des Ami-Libans, am (Dvonr gelegen, undim zweyten phönicien mit begriffen, davon Damaskusdie Hauptstadt war, dem alten Gebrauche der Phöniciergefolget ist, und der Sonnen zum Götzenbilde einen rundenStein, eine Art von Kegel gegeben hat. Paphos, allwo
man