Band 
Neunter Theil.
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ZZ2 xxn. Belley, über einen Medaillon

ihm doch nicht, ihn bis in die Provinzen zu bringen. Ephe-sus und Amiocbien sind die einzigen, die ihn angenom-men zu haben scheinen.

Auf einem Medaillon, den man gemeiniglich dieserzweyten zueignet, sieht man den Adler und den Stern, alsKennzeichen des Gottes Heliogabalus; und vermuthlichdeswegen: weil der junge Prinz, der dessen Priester war, sichzu Amiochien nach Macrins Niederlage, als Kaiserund Consul begrüßen ließ. UebrigenS scheint gleich nachHeliogabals Tode, der Dienst dieses Gehen, von wel-chem er den Namen hatte, selbst in Emesus erloschen zuseyn. Konnte man wohl die Spuren einer so abscheuli-chen Regierung, als die seinige war, geschwinde genugvernichten?

6. Der wahre Namen dieser Emesifchen Gottheit,ist Elagabalus; ungeachtet verschiedene Aufschriften sieAlagabalus, und etliche Schriftsteller Heliogabalus nen-nen. Nach Herodians Berichte im V. Buche, bethetendie Völker in Phönicier« die Sonne unter dem NamenHelagabale an, welches der Herr Marquis Caponidurch die Worte Dem momis, der Gott des Berges über-sehet, indem er es aus zween phönicischen Wurzeln, Natt-(labnle, herleitet.

Der Herr Abt Belley will lieber den Naiven vonEl, Al, Allah, welcher im Hebräischen, Phönicischen, undArabischen Gorr heißt, und von Gabik, Schöpfer her-leiten: ein Wort, welches die Araber geweihct hatten, dieAllmacht Gottes in Hervorbringung der Geschöpfe anzu-deuten. In der That heißt, nach dein Bochard, Hela-gadale in der phönicischen Sprache, Gott den Schö-pfer. Die Weltweisen dieser Gegenden, schrieben derSonne die Bildung der sichtbaren Welt zu; und wir ler-nen