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XXIII.
Herrn Frerets Gedanken über
eine Aufschrift zu Brumt, die der Akade»
mie von dem Herrn Schdpflin 1758. mitge-theilet worden.
Herr Scböpflm enkdecketc vor einigen Jahren, unter* den Trümmern des alten Drocomagus, heutigesTages Brunn, drey Meilen von Srraßburg ge-legen, ein Denkmaal der Triboker. eines deutschen Volkesjenseit des Rheines, in einem Theile vorn Elsaß gelegen.Dieses ist eine Säule von rothem Steine, deren Durch-schnitt ein Schuh ist, die Höhe sechs Schuhe, und auf wel-cher man eine Aufschrift zu Ehren Kaiser Valerians liest.
Dieses Denkmaal ist der Gegenstand einer Abhandlung,welche uns Herr Scböpflm 1758. vorgelesen, und die dieAkademie«) ganz hat drucken lassen.
Nachdem der Verfasser gleich Anfangs versuchet hak,in derselben den Zeitpunct festzusetzen, darin» die Tribokerüber den Rhein gegangen sind, so bestimmet er die Lage undGroße des Erdstriches, welchen sie an der Miktagsseite,zwischen den Sequanern, an der Nordseite zwischen denfeineren, gegen Morgen am Rb'eine, und an der Abend-seire bey den Vogern besessen. Er zählet die Städte undansehnlichen Dörfer her, welche auf ihrem Gebiethe gelegen,und welche in einer Strecke von sechs und zwanzig Meilen,längst dem Rbcine, von Markelsheim bis Germers/heim, seiner Meynung nach, fast das ganze niedere Elsaßeingenommen.
Schle/
«) Man sehe die diemoire, dieser Akademie, ?v. B. «. d.456. S. par. Ausgab.