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über einer Aufschrift zu Brumt.
i.
Die Triboker waren eines von denen sieben Völkern,die dem Anovisi, damals, als er in Gallien eindrang,Kricgsvölker gaben. Da aber das Kriegsherr dieses Ober-haupts der Deutschen vom Julius Cäsar gegen das Endedes ;8sten IahreS vor Christi Geburt geschlagen ward: soglaubet Herr Schöpstin, daß die Zeit der Niederlassungder Trrdoker ,'m Elsaß , nicht die Zeit von AriovistsEinfalle in Gallien seyn könne; ein Einfall, welcher in die-sem 58stcn Jahre ein Ende nahm, nachdem er vierzehn Jah-re gedauert harre. Er halt denselben also für neuer, alsdiesen Zeitpunct, aber zugleich für älter, als das gaste Jahrvor Christs: das heißt, als das Jahr von Julius CäsarsTode, welcher in seinen Nachrichten vom gallischen Krie-ge, voraussehet; daß dieses deutsche Volk schon damals jen-seits des Rheines gewöhnet habe.
Herr Frerec zieht aus eben diesen Schlüssen, eineganz entgegengesetzte Folgerung; er schließt, daß die Nie-derlassung der Tnboker im Elsaß älter seyn müsse, alsAriovists Einfall: welcher aufs späteste im 7isten Jahrevor Christo, und folglich eher über den Rhein gegangenist, als noch die Römer ins (Lettische eingedrungen smd.
Cäsar saget nicht, daß die sieben Nationen, welchedas Kriegsheer dieses Prinzen ausgemachet haben, mit ihmüber den Fluß gegangen wären; er bemerket solches nur vonden Haruden: und man muß es auch von den Marko-mannen, Sedusiern, und Sueven voraussetzen, die mannur in Deutschland findet. WaS aber die Triboker, Van-gionen und ferneren betrifft, die zu Cäsars Lebzeiten,oder wenigstens kurz nach seinem Tode, irr Gallien festge-setzet
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