Z46 xxiv. Lebeuf Erklärung
8-mÄM, et xrobarus annnruin cleciin er oclo. nie com-memora . . . lanöla ccclella k.ucciunenll.
Diese Aufschrift ist aus dem Anfange des V. Jahr-hunderts. Hiervon giebt der Herr Abc Lebeuf zweenBeweise.
1. Erstlich das Wort Drille nu i, einen römischen Ti-tel, welcher den Burgundern, d nea Lysn um diese Zeitzugehörete, nicht bekannt war.
2 . Die Figur der zween ersten Buchstaben des erstenWortes. Sie ist denen Charactern gleich, die nach demMabillon, damals in Gallien gebräuchlich gewesen.
Die ersten Zeilen dieser Aufschrift, erklären sich vonselbst gar leicht. Man begreift wohl, daß ein Mensch, wel-cher sieben und achtzig Jahre gelebet hat, neun und dreyßigJahre im Kriege hat dienen können. Die Schwierigkeitkömmt also nur aus folgende Worte an: kolinis eil aü 8an-«llos, er prollskus annorum ciecim et oöko. Mach derSchreibart irgend einer legende, würde es gleich anfänglichscheinen, daß hier das polwm elt sei , bedeuten soll-
te: Flavius der Tribun, sey bey den Märtyrern begrabenworden; um so vielmehr, da die Kirche, von welcher hierdie Rede ist, den Macchabaern zugehörete. Allein dieseAuslegung wird durch das folgende vernichtet, weil ebendieser Mann noch achtzehn Jahre nach seiner Eingezogen-heit gelebet hat.
Der Herr Abt Lebeuf schließt hieraus, daß man ei-nen andern Verstand für diese Redensart suchen müsse.Nach seiner Meynung, will sie so viel sagen: Flavius ha-be, als er die Truppen verlassen, das Christenthum ange-nommen, und trotz allerley Versuchungen, welche achtzehnJahre gewähret, dennoch beym Glauben beharret. Die
Kirche