Band 
Neunter Theil.
JPEG-Download
 

z62 xxv. Lebeuf Zusätze zu Frerets Abhandl.

Verhältnisse, der Ordnung und Uebereinstimmung seinerTheile nach, vortrefflich ist.

Wenn dieser Engelländer die Wahrheit sagete, so könn.te man peurinycrs Charte nicht besser vergleichen, alsmit jenem sonderbaren Gemälde, welches sl kresso in einerGalerie des Klosters der dIAnoriten, auf der place rovalegemahlet ist: und dessen Ganzes, wenn man es durch eineOeffnung ansieht, die in der Thüre angebracht ist, den Au-gen das Bild der heil. Magdalena in übermenschlicherGröße vorstellet; dahingegen die einzelnen Stücke eine über«aus abgewechselte Landschaft vorstellen.

Allein, wollen wir uns in diesem Stücke auf einenMenschen verlassen, der die Charte nicht einmal gesehen hat-te, davon er redet? Edmund Bruy kannte nur die Co-pien davon. Die Probe, auf welche er sein Vorgeben grün-det, ist vöm Herrn Abte Lebeuf, ohne guten Erfolg nach-gemachet worden. Die Dunkelheit, welche in der Art herr-schet, womit der Engländer pemingers Charte beschreibt,zeiget zur Gnüge, daß er nur einen verwirrten Begriff da-von gehabt hak. Indessen, ungeachtet seine Anmerkungenwohl falsch seyn könnten, so sind sie doch sonderbar genug,daß sie verdienen bekannt zu werden. Wir wollen ihn lie-ber selbst reden lassen, als seine Begriffe durch unsere Zer-gliederung verändern; und wir entschließen uns, diesen Ar-tikel durch seinen Briefselbst zu endigen, welchen der HerrGeneral-Procumror uns mitgetheilet hat. Wenigstenskann er diejenigen, welche Gelegenheit haben, die peurin,geristhe Charte selbst zu betrachten, bewegen, uns richti-gere Begriffe davon zu machen; bis endlich die bey derkai-ftrl. Bibliothek beamten Gelehrten, das gemeine Wesenin Stand sehen, von diesem Denkmaale durch einen getreuen

Abdruck

e) Diesen Wunsch hat Herr Seceecäe der niederösterreicki-LriM Christoph von Scheid, stben LanvstänSe in Wien, vor

wemge»