der Donau mlr dem Rheme. 367
gestellte hat, die er uns mitgetheilet, und davon wir hierRechenschaft geben wollen.
Rarl der große hatte vielcicht den Anschlag, denRbein mit der Donau zu vereinbaren, den berühmtenGräben des Drusus undCorbulon zu verdanken, deren dsrerste den Rbcin mit der Issel, und der zweyte eben diesenFluß mit der Maas vereiniget. Als ein Herr von demgrößten Theile Deutschlandeö, begriff er gar wohl; daß,wenn man daran arbeitete, die zween größten Ströme zuvereinbaren, die dessen Gränzen*) befeuchten, solches das In»nerste dieses weiten Landes zugängig und durchdringlich ma-chen, und die Bande seiner verschiedenen Landschaften befe-stigen würde. In Kriegeslauften mit benachbarten Völ-k. n, würde solches die Langsamkeit und Beschwerlichkeitdes Ueberbringens der Zurüstungen, der Lebensmittel undVölker vermindern, welches das einzige Hinderniß derSchnelligkeit seiner Siege war; und zugleich in Friedens-zeitcn neue Wege für den Handel bereiten, der schon durchseine Sorgfalt sehr blühend war. Das Unternehmen in-dessen schien so schwierig zu seyn, als vorlheilhast eö war,und die Natur schien die Kunst einzuladen, einer Vereini-gung behülflich zu seyn, die sie selbst vorbereitet, und davonsie gewissermaßen schon den Ort bestimmet hatte.
Drey Meilen über Regensburg H, fällt ein Flußin die Donau, der ansetzt Alrmühl genennet wird, wel-cher seinen Anfang in der Gegend von Rothenburg inFranken nimmt, nach Pappenhcim fließt, von da nachAiciistar der Hauptstadt des Bißthums dieses Namens,und sich bey seiner Mündung in zween kleine Arme theilet,zwischen welchen die Stadt Rehlbeirn liegt. Wenn manNun diesen Fluß sieben Meilen hinauf geht, so befindet mansich zwo Meilen von der Quelle der Odern Rezar, die
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bestimmet, wie matt sie zu Pa- n) Man sehe die lv. Ku-
rts wmuchet, nicht aber, wie vfertafÄ.sie wirklich sind. G.